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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Delegation meldet erste Vertragsabschlüsse

19.04.2016

Teheran Niedersächsische Unternehmen, Hochschulen und Universitäten haben im Iran mehrere Verträge unterzeichnet. Am Montag schloss der Vorstandsvorsitzende der GP Günter Papenburg AG, Günter Papenburg, in Teheran einen Vertrag über die Lieferung von zwölf Baumaschinen im Gesamtwert von rund zwei Million Euro ab.

Die iranische Infrastruktur ist in den vergangenen Jahren stark vernachlässigt worden. Der Hintergrund waren die internationalen Sanktionen, die nun schrittweise aufgehoben werden.

Für das niedersächsische Unternehmen dürfte das Geschäft vor allem Türöffnerfunktion haben. Dabei geht es um den Bau von Auto- und Landebahnen. Der Umfang soll im dreistelligen Millionenbereich liegen. Nach Schätzungen von US-Experten aus dem Umfeld des Kongresses liegt der Nachholbedarf der iranischen Infrastruktur bei mehreren Hundert Milliarden Euro.

Ebenfalls am Montag unterzeichneten die Universitätsmedizin Göttingen, die Medizinische Hochschule Hannover und die Medizinische Universität Teheran ein so genanntes Memorandum of Understanding. Die Hochschulen wollen zunächst Informationen austauschen und später Wege zu einer engen Zusammenarbeit insbesondere auf den Feldern der Magen-Darm-Erkrankungen, der Transplantationsmedizin und der Krebstherapie finden.

Bereits am Sonnabend hatten die Technische Universität Braunschweig und die Ostfalia Fachhochschule Wolfenbüttel eine ähnliche Vereinbarung geschlossen. In den nächsten Jahren soll es unter anderem Austausch von Professoren und Forschungskooperation geben. Darüber hinaus könnten in Zukunft gemeinsame Promotionsprogramme entwickelt werden.

Nach dem Ende der Sanktionen gegen den Iran ist das Land bestrebt, die internationale Isolation zu durchbrechen. Das betrifft insbesondere Kooperationen zwischen wissenschaftlichen Institutionen.

Die medizinische Ausbildung an iranischen Hochschulen genießt weltweit einen guten Ruf. Deswegen wandert eine erhebliche Anzahl der Absolventen ins westliche Ausland ab.

Dr. Alexander Will Leiter Newsdesk / Politikredaktion
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