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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Gesundheit: „Kliniken gehören zur Daseinsvorsorge“

18.12.2019

Delmenhorst Der Niedersächsische Städtetag setzt sich für eine flächendeckende Krankenhausversorgung im Land ein und tritt gegen Bestrebungen an, kleine Kliniken zu schließen. „Für uns ist es von überragender Bedeutung, dass die ambulante und stationäre medizinische Versorgung in Niedersachsen sichergestellt und eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe medizinische Versorgung gewährleistet wird“, sagte Ulrich Mädge, Präsident des Niedersächsischen Städtetages, nach einer Sitzung des kommunalen Spitzenverbandes in den Räumen des Hanse-Wissenschaftskollegs am Dienstag in Delmenhorst.

Dabei gelte das Prinzip Gründlichkeit vor Schnelligkeit, appellierte Mädge. Schnellschüsse bei der Krankenhaus-Planung könnten weitreichende Folgen haben. Der Städtetag reagierte damit auf Forderungen, die Zahl der Krankenhäuser in Niedersachsen radikal zu reduzieren, um die Qualität zu verbessern und Kosten zu sparen. „Geburtskliniken erfüllen auch eine Funktion der Daseinsfürsorge“, sagte Städtetags-Hauptgeschäftsführer Dr. Jan Arning zur Geburtshilfe-Versorgung im Land. Er gab bekannt, dass Delmenhorsts Oberbürgermeister Axel Jahnz ab 1. Januar Vorstandsmitglied der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft wird. Er folgt auf den früheren Wilhelmshavener Oberbürgermeister Andreas Wagner.

Weitere Forderungen des Städtetags: Der Städtetag will Änderungen bei den flexiblen Einschulungsterminen. Die Entscheidungsfrist über die Einschulung der Kinder solle spätestens zum 1. Februar erfolgen. Das ergäbe mehr Planungssicherheit bei den Kindergartenplätzen. Hintergrund ist die Verpflichtung der Kommunen, Kindergartenplätze vorzuhalten. Neben der Beitragsfreiheit sei die Flexibilisierung des Einschulungstermins Hauptgrund für die Engpässe bei Kindergartenplätzen.

Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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