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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

DSD Steel will bei Siag Nordseewerken einsteigen

11.01.2013

Emden Das Unternehmen DSD Steel aus Saarlouis will nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall bei den insolventen Siag Nordseewerken in Emden einsteigen. Darüber sei die Belegschaft am Mittwoch informiert worden, sagte der Bevollmächtigte der IG Metall Emden, Wilfried Alberts, am Donnerstag. Allerdings sollen nur 240 der rund 750 Arbeitsplätze erhalten bleiben.

Als Hauptgläubiger müsste die Nord/LB der Übernahme zustimmen. „Es laufen Gespräche“, bestätigte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums dem NDR. Dabei gehe es um den Kaufpreis und um mögliche Landesbürgschaften für einen Kredit. Von DSD Steel gab es zunächst keinen Stellungnahme.

Die Siag Nordseewerke fertigt Stahlbauteile für Offshore-Windenergieanlagen. Das Unternehmen im ostfriesischen Emden hat seit seiner Gründung 1903 zahlreiche Krisen überstanden. Mehr als 550 Schiffe wurden dort gebaut oder repariert. Nach schwankenden Auftragslagen und diversen Schiffbaukrisen verkaufte der Werftenverbund ThyssenKrupp die Werke im Januar 2010 an den Windanlagenhersteller Siag Schaaf Industrie AG aus Rheinland-Pfalz. Von 1250 Werftarbeitern wechselten gut 700 zu Siag.

Siag begann zunächst mit der Fertigung von Teilen für Offshore-Windkraftanlagen. Im März wurde die Muttergesellschaft insolvent, die Emder Nordseewerke waren davon zunächst nicht betroffen. Am 17. Oktober musste dann doch Insolvenz angemeldet werden.

Mehr dazu in der nächsten Ausgabe der NWZ.

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