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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Durchbruch bei Bahnstrecke stärkt Jade-Weser-Port

21.10.2015

Oldenburg /Wilhelmshaven Als Stärkung des Jade-Weser-Ports bewertet Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) die jetzt endgültig beschlossene Elektrifizierung der Bahnstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven. „Die Elektrifizierung dieser wichtigen Bahnstrecke stärkt den Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven und damit den Wirtschafts- und Logistikstandort Deutschland. Mit dem Ausbau bringen wir mehr Güter von der Straße auf die Schiene. Auch der Personenverkehr profitiert von höheren Geschwindigkeiten – und die Lärm- und Abgasemissionen werden zukünftig deutlich reduziert“, teilte Dobrindt (CSU) in einer Erklärung mit.

Sein Parlamentarischer Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) aus Cuxhaven ergänzte: „Zu meiner großen Freude haben wir jetzt mit der Deutschen Bahn die Finanzierungsvereinbarung zur Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven abgeschlossen. Dies ist der letzte Baustein zur Anbindung des Jade-Weser-Ports. Damit halten wir unsere Zusage zur Finanzierung der Elektrifizierung dieser Eisenbahn-strecke ein. Das ist eine gute Nachricht – insbesondere für die Region – aber auch für die Länder Niedersachsen und Bremen.“

Mit Investitionen in Höhe von rund 423 Millionen Euro, die zum größten Teil vom Bund aufgebracht werden, wird als letzte Baustufe die Gesamtstrecke elektrifiziert sowie das Unterwerk in Hahn zur Energieversorgung neu gebaut, abschnittsweise die zulässige Radsatzlast von 22,5 auf 23,5 Tonnen angehoben und die Streckenhöchstgeschwindigkeit auf bis zu 120 Stundenkilometer erhöht. Gleichzeitig soll ein umfangreiches Lärmvorsorgekonzept umgesetzt werden. Ein elektrischer Zugbetrieb zwischen Oldenburg und Wilhelmshaven soll ab 2022 möglich sein.

Der CDU-Verkehrspolitiker Hans-Werner Kammer aus Zetel (Kreis Friesland) begrüßt diesen Schritt: „Der Bund macht Nägel mit Köpfen. Mit dieser Finanzierungsvereinbarung besteht für alle Beteiligten Planungssicherheit.“

Die ebenfalls aus Zetel stammende SPD-Bundestagsabgeordneten Karin Evers-Meyer hat die Mitteilung des Bundesverkehrsministeriums über die Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung auch begrüßt. Gleichzeitig warnte die Politikerin allerdings davor, die Hände in den Schoß zu legen. „Natürlich geht es nicht nur um den Hafen. Ich will weiterhin, dass die Strecke wieder an den Intercity-Personenverkehr angeschlossen wird“, sagte Evers-Meyer und fügte hinzu: „Meine Erfahrung mit solchen Projekten sagt mir: Glaube erst daran, wenn der erste Spaten die Erde berührt.“

Lars Laue
Korrespondent
Redaktion Hannover
Tel:
0511/1612315

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