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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Luftverkehr: Einsätze auf Trainingsturm üben

31.07.2015

Bei Emden können Offshore-Arbeiter und Hubschrauber-Besatzungen nun an einem Trainingsturm üben. Am Donnerstag wurde der gut 29 Meter hohe Turm auf einem Gelände an der Knock eröffnet. Emden sei zu einem wichtigen Dreh- und Angelpunkt der Offshore-Branche geworden, sagte Emdens Bürgermeister Bernd Bornemann. Vom Flugplatz der Hafenstadt starten pro Jahr rund 7000 Flüge zu den Offshore-Windparks vor der niedersächsischen Küste.

Auf Notfälle vorbereiten

„Das Abseilen muss man blind beherrschen“, sagte Bernd Brucherseifer, Geschäftsführer des Helicopter-Dienstleistungsunternehmens HTM in Emden, das mit seinen Personen- und Materialflügen zehn der zwölf Windparks vor Niedersachsens Küste bedient. Über 1000 Offshore-Arbeiter habe das Unternehmen bereits geschult. Da es bisher keinen geeigneten Übungsturm gab, habe man als Zwischenlösung das Abseilen auf einer Windrad-Plattformen auf einer Hebebühne simuliert.

An zwei Plattformen auf dem Turm und an zwei Leitersystemen im Inneren werden die Offshore-Arbeiter auf ihre Einsätze und auch für Notfälle vorbereitet. Rund 600 000 Euro habe das Trainingsgelände an der Knock insgesamt gekostet, sagte der Geschäftsführer des Flugplatzes Emden, Remmer Edzards. Rund 7000 Flüge würden pro Jahr von Emden aus starten, damit sei der Flughafen bereits sehr ausgelastet. Für das neue Trainingsgelände hoffe man auf 100 bis 150 Tage Auslastung im kommenden Jahr.

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„Kein Problem mit Lärm“

Anwohner des Flugplatzes hatten sich in der Vergangenheit über Lärm des Flugverkehrs beschwert. Da die Möglichkeiten des Kleinstadtflughafens jedoch langsam erreicht seien, würde sich die Lage nicht mehr verschlimmern, sagte Edzards. Und auch Brucherseifer ist angesichts des außerorts gelegenen Trainingsgeländes zuversichtlich: „Ich bin mir sicher, dass es kein Problem mit dem Lärm geben wird.“

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