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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Elektrifizierung der Bahn nimmt Fahrt auf

30.01.2017

Hannover /Wilhelmshaven Der Nordwesten soll besser an das Netz der Deutschen Bahn angebunden werden. Die geplante Elektrifizierung der Bahnstrecke nach Wilhelmshaven macht große Probleme. Über dieses und andere Themen sprachen Vertreter der Deutschen Bahn und des Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbandes Jade e.V. (AWV) im Verkehrsministerium in Hannover. Niedersachsens SPD-Wirtschafts- und Verkehrsminister Olaf Lies (Sande) hatte zu dem Treffen eingeladen.

Dem Gespräch vorausgegangen waren Forderungen des AWV an die Deutsche Bahn, die zugesicherte Elektrifizierung der Strecke von Oldenburg nach Wilhelmshaven umzusetzen. Lies und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn, Ulrich Bischoping, bestätigten daraufhin die Zusagen.

Bischoping äußerte auch Verständnis für den Unmut über die aktuellen Zustände der Bahnhöfe und Gleise in Varel und Sande. Beide Bahnhöfe werden nun völlig neu gestaltet. In diesem Zusammenhang warb Bischoping für eine zusätzliche Gleisverbindung, die eine Direktverbindung zwischen Wilhelmshaven und Jever ermögliche.

Politik und Wirtschaft sehen bei der Elektrifizierung das deutsche Verbandsklagerecht als Problem. Durch „Klagefluten“ von Umwelt- und Naturschutzverbänden würden wichtige Infrastrukturprojekte stark verzögert. Wie schon beim Bau der A 20 und der Elbvertiefung in Hamburg gelte dies auch für den Bahnausbau.

In Anbetracht diverser Einwendungen von Oldenburgern gegen die Elektrifizierung, versprachen AWV-Vertreter auf den Oldenburger Stadtrat zugehen zu wollen, um Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln. Lies appellierte an die Oldenburger, sich verantwortungsvoll und solidarisch mit der Region und dem Jade-Weser-Port zu erklären.

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