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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

„Wunderlinie“: Richtiger Weg für mehr Mobilität

29.11.2017

Emden Zu einem Gespräch zum Thema „Bahnstrecke Bremen/Groningen“, der sogenannten „Wunderline“, lud nun die „Projektgruppe Wunderlinie“ der Provinz Groningen ein. Vertreter des Fahrgastverbandes Pro Bahn RV Ems-Jade e.V., Oldenburg Land und Landesverband Bremen sowie Alexander Malchus von der IHK für Ostfriesland und Papenburg folgten der Einladung ins Gebäude der IHK Emden. Im Mittelpunkt der Unterredung stand das Gewinnen weiterer Erkenntnisse aus Sicht der potenziellen Nutzer.

Zunächst wurden die grundsätzlichen Überlegungen für eine Verbesserung der Schienenverbindung zwischen den Oberzentren Groningen, Oldenburg und Bremen dargelegt. Anschließend wurden die Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen vorgestellt.

Gesellschaft einbinden

Dabei wurde die Leistung der bestehenden Strecken, eingleisig oder zweigleisig, elektrifiziert oder nicht, beleuchtet. Ein weiteres Thema war die Verkehrsnachfrage: regional und grenzüberschreitend sowie nach Personen und Güterverkehr. Im Mittelpunkt des Gespräches aber stand das Hinterfragen möglicher weiterer Aspekte. Dabei spielten die Erkenntnisse, Wünsche und konstruktiven Aussagen der Pro-Bahn-Vertreter eine wesentliche Rolle. Die Unterredung war dabei stets geprägt von sachlichen Beiträgen.

Bemerkenswert war das große Interesse der niederländischen Vertreter aus der Provinz Groningen. Margreet Noordhof und Marloes Hammenga lauschten aufmerksam den Aussagen und Stellungnahmen der Pro-Bahn-Vertreter. Die Vorgehensweise der Projektgruppe „Wunderline“ beeindruckte aber auch die Gesprächsrunde.

Es wurde deutlich, in welch frühem Stadium der Entwicklung weite Teile der Gesellschaft in den Meinungsbildungsprozess eingebunden werden. Diese Herangehensweise der Entscheidungsträger wünschte sich Pro Bahn auch im Zusammenhang mit deutschen Verkehrsinfrastruktur-Maßnahmen.

Mehr Mobilität

Ganz abgesehen von dieser Erkenntnis, sieht Pro Bahn im Bemühen um ein besseres Schienenverkehrsangebot im Raum Groningen und im Nordwesten Niedersachsens eine Chance, die allgemeine Mobilität in Richtung Schienenverkehr umzulenken. Damit begleitet Pro Bahn dieses Projekt mit Interesse und Fürsprache.

Die Vertreter des Fahrgastverbandes freuen sich auf weitere Informationen bezüglich des Themas sowie auf die Zusammenarbeit bei der Fortschreibung des Projektes im Sinne der Fahrgäste.

Der bundesweitaktive gemeinnützige Fahrgastverband Pro Bahn hat rund 4000 Mitglieder und vertritt die Interessen der Nutzer des öffentlichen Verkehrs.

Er arbeitetehrenamtlich, ist in zahlreichen Gremien aktiv und wirkt sowohl auf Politiker und Behörden als auch auf Verkehrsunternehmen ein, um einen attraktiveren und besseren öffentlichen Personenverkehr für Fahrgäste zu erreichen.

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Pro Bahn | IHK

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