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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Rechtsstreit: Erstes Geld für ausländische Seeleute eingezahlt

10.10.2013

Wilhelmshaven /Bremen Seit Monaten haben sie kein Geld mehr bekommen, nun gibt es endlich die ausstehende Heuer für 41 Seeleute der drei in Wilhelmshaven aufliegenden Containerschiffe: Rund 320 000 US-Dollar sind auf einem Konto eingegangen, die jetzt an die Seeleute überwiesen würden.

Erfreut über diesen Teilerfolg zeigte sich am Mittwoch Susan Linderkamp, Koordinatorin der Internationalen Transportarbeiter Föderation (ITF) in Bremen. Die ITF kümmert sich um die Forderungen der Seeleute aus Russland, der Ukraine und den Philippinen.

Linderkamp bestätigt zudem den Verkauf der drei zehn Jahre alten 1700-TEU-Containerschiffe für jeweils 12,5 Millionen Euro. Der neue Eigner sei nicht bekannt. „Nun steht aber noch ein großer Teil der Forderungen aus“, sagt Linderkamp. „So lange die ausstehende Heuer bis Vertragsende der einzelnen Seeleute nicht beglichen ist, bleiben auch die Frachter im Hafen.“ Im Paket mit den drei Schiffen in Wilhelmshaven war ebenfalls die „Maersk Venice“ verkauft worden; die hatte Ende 2012 noch den Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven angesteuert.

Die „Maersk Vigo“, „Maersk Valetta“ und „Maersk Vancouver“ hatten zunächst wochenlang nördlich von Wangerooge auf Reede gelegen. Nach der Insolvenz des Eigners und einem Hilferuf von Bord hatte das Havariekommando sie Ende August an die Jade beordert. Das Drama um die Seeleute hatte für besonderes Aufsehen gesorgt, weil auf einem der drei Schiffe der Treibstoff zum Betrieb der Stromversorgung knapp wurde. Fast alle Seeleute waren nach dem ersten Termin vor dem Arbeitsgericht nach Hause geflogen. Anfang der Woche war Michael Wechsler von der betreuenden Seemannsmission an Bord: Die Restbesatzung habe die Nachricht „mit Skepsis“ aufgenommen.

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