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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Hafenbau: Erstes Schiff mit Containern am Jade-Weser-Port

14.06.2012

WILHELMSHAVEN In Deutschlands erstem Tiefwasserhafen ist mit mehreren Wochen Verspätung am Mittwoch der Probebetrieb gestartet. Ein mit 75 leeren Containern beladener Frachter legte am Nachmittag im Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven an.

Dort sollen jetzt das Entladen der Boxen, der Weitertransport und alle weiteren Abläufe am Terminal geübt werden, sagte eine Sprecherin des künftigen Betreibers, Eurogate. Eigentlich sollte der Probebetrieb schon Anfang Mai starten. Wegen mehr als 200 Rissen in der neuen Kaimauer musste Eurogate das aber verschieben.

Wirtschaftsminister Jörg Bode(FDP) sagte dieser Zeitung: „Das ist ein gutes Signal und ein wichtiges Zeichen dafür, dass es weiter voran geht in Wilhelmshaven. Eurogate hat den Probebetrieb nunmehr in vollem Umfang aufgenommen und die Sanierungsarbeiten der Kaje liegen voll im Zeitplan. Das zeigt, dass alle Seiten hart daran arbeiten, den Jade-Weser-Port zügig zum Erfolg zu führen. Sobald er seinen Betrieb in vollem Umfang aufgenommen hat, wird man sehen, dass der Jade-Weser-Port der Hafen mit gut funktionierender Infrastruktur, einem hervorragenden Umschlagsservice und bester verkehrlicher Anbindung ist.“

Ursprünglich sollte das 360 Hektar große und eine Milliarde Euro teure Prestigeobjekt am 5. August seinen Betrieb aufnehmen. Vor gut einer Woche war die Eröffnung des Hafens aber wegen Rissen in der Spundwand verschoben worden und soll nun voraussichtlich in der zweiten Septemberhälfte stattfinden. .

Noch absolut ungeklärt ist die Ursache der mehr als 200 undichten Stellen in der neuen Kaimauer. Der Schaden wird auf inzwischen mindestens 50 Millionen Euro geschätzt. Bereits jetzt zeichnet sich ein langwieriger Rechtsstreit um die Kostenübernahme ab.

Das Land steht in dieser Frage auf dem Standpunkt, dass es eine neuwertige Kaimauer zu einem festen Preis bestellt habe und sieht das Kostenrisiko bei den am Bau beteiligten Firmen. Die wiederum vertreten die Ansicht, dass sie nicht für die von den Fachleuten Schlosssprengungen genannten undichten Stellen verantwortlich seien und sprechen von einem Versicherungsfall.

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Diese Ansicht wurde bislang von der Allianz-Versicherung zurückgewiesen. Bislang sei noch nicht der Nachweis einer fehlerfreien Bauausführung geführt worden.

 @ Ein Spezial unter http://www.NWZonline.de/jadeport

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