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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

EWE und Enercon bündeln Kräfte

22.12.2015

Aurich /Oldenburg Deutschlands größter Hersteller von Windkraftanlagen Enercon in Aurich und der Oldenburger Energiedienstleister EWE wollen den Ausbau der erneuerbaren Energien im Nordwesten Niedersachsens vorantreiben. Als erster Schritt ist die Versorgung des Landkreises Aurich mit lokal erzeugter regenerativer Energie geplant. Langfristig könne auch ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet werden, sagten Enercon-Geschäftsführer Hans-Dieter Kettwig und EWE-Vorstandsvorsitzender Matthias Brückmann am Montag in Aurich.

Eine vollständige und dezentrale Versorgung des Landkreises mit erneuerbarer Energie könne Vorbild für weitere Regionen sein, sagte Kettwig. Enercon bekomme mit dem erfahrenen Netzbetreiber EWE alle Möglichkeiten, einzelne Systeme in einem laufenden Netz zu testen. Die Kooperation mache damit für beide Seiten Sinn: „Zwei Pferde gehen nicht auseinander, sondern galoppieren zusammen“, sagte Kettwig.

Nähere Details stehen noch nicht fest, für die EWE gehe es jedoch vor allem um die Themen Energieerzeugung, Verteilung und Speicherung, kündigte Brückmann an. Damit die Netze flexibel auf das Verhalten der Verbraucher reagieren können, wird an digitalen Systemen geforscht, die unter anderem bei der Stromeinspeisung die Schwankungen von Wind und Sonne berücksichtigen. Zudem arbeiten Techniker an Lösungen, um regenerativ erzeugte Energie zu speichern. Das gilt als eines der Hauptprobleme bei der Gewinnung von Strom aus Windkraftanlagen.

Die Oldenburger EWE mit mehr als 9000 Beschäftigten und mehr als acht Milliarden Euro Umsatz ist nach eigenen Angaben Deutschlands fünftgrößter Energiedienstleister. Enercon hat in mehr als 30 Jahren weltweit rund 25 000 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 40 Gigawatt errichtet.

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