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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Forschung gegen Müll im Meer

08.06.2015

Oldenburg /Im Nordwesten Die Verfahren zum Nachweis von Mikroplastik in unseren Gewässern und die Methoden zur Wasserbehandlung müssen entschlossen weiter entwickelt werden. Das fordert Professor Oliver Zielinski, stellvertretender Direktor des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg, anlässlich des heutigen Tages des Meeres.

Im Gespräch mit der NWZ  sagte der 44-Jährige, der auch Leiter der Arbeitsgruppe Marine Sensorsysteme ist und neue Messverfahren für das Aufspüren von Plastikmüll im Meer entwickelt: „Parallel zur Erforschung lässt sich schon heute die Erzeugung und Einbringung von Plastik in die Gewässer verringern, wenn der gesellschaftliche Wille dazu da ist. Und so kann auch ein von den Vereinten Nationen ausgerufener Tag der Meere dazu beitragen.“

Das Motto lautet „gesunde Meere, gesunder Planet“ und widmet sich insbesondere der zunehmenden Verschmutzung durch Plastik. Verbraucher können laut Zielinski durch ihr Kaufverhalten einiges bewirken. „Es gibt Listen und Apps, die uns aufzeigen, in welchen Kosmetikprodukten und Kleidungsstücken Mikroplastikpartikel enthalten sind. Zudem werden Mikropartikel bei industriellen Prozessen verwendet. Hier muss nach Alternativen und einer verbesserten Abwasserbehandlung gesucht werden. Auch in der Forschung gibt es noch viele Fragezeichen über den Verbleib der Partikel, ihre Fähigkeiten, andere Schadstoffe aufzunehmen oder abzugeben sowie ihre Wirkung auf die Lebewesen, die die Partikel als Nahrung aufnehmen“, betont der Wissenschaftler.

„Auch unser Meer, das Wattenmeer, der Jadebusen, sind Teil dieses wichtigen Ökosystems, das in Gefahr ist und das es zu schützen gilt“, bekräftigt auch Wolfgang Half. Der Vareler (Kreis Friesland) vertritt eine Interessengemeinschaft von Seekajakfahrern und fordert: „Stoppt den Müll in der Nordsee“.

Lars Laue
Korrespondent
Redaktion Hannover
Tel:
0511/1612315

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