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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Fusion Gescheitert: 10 Mio. Euro entscheiden Ringen um Krankenhäuser

02.09.2014

Nordenham /Brake Die seit Sommer vergangenen Jahres herrschende Unsicherheit über den Krankenhaus-Standort Nordenham und das Ringen um eine Fusion der Kliniken in Brake (110 Betten und 230 Mitarbeiter) und Nordenham (115 Betten und 300 Mitarbeiter) sind beendet.

Dafür hat am Montag die Klinikgruppe Helios als Betreiberin des Nordenhamer Krankenhauses und Eigentümerin des Klinik-Rohbaus im Stadtteil Esenshamm gesorgt.

Helios hat am Montag der Hospitalgesellschaft Jade-Weser als Träger des Braker Krankenhauses mitgeteilt, dass die im Frühjahr aufgenommenen Verhandlungen über eine Fusion beendet sind.

Daraus folgt, was Helios ebenfalls bekannt gegeben hat: Helios wird den im Juni vergangenen Jahres vom damaligen Klinikbetreiber Rhön vollzogenen Baustopp für ein neues Krankenhaus in Esenshamm aufheben und umgehend den Rohbau als neue Klinik mit 150 Betten vollenden.

So erfüllt Helios bindende Verträge mit dem Landkreis Wesermarsch, der für den Klinik-Standort Esenshamm bereits Zuschüsse von 10 Millionen Euro gezahlt hat.

Im Falle einer Entscheidung für Brake als künftig einzigen Krankenhausstandort in der Wesermarsch hätten die 10 Millionen Euro voraussichtlich an den Landkreis zurückgezahlt werden müssen.

Die Fusionsverhandlungen sind, so bestätigten beide Klinikgesellschaften auf Nachfragen der NWZ , daran gescheitert, dass die Hospitalgesellschaft auf Brake als Fusionsstandort beharrt und somit die 10 Millionen Euro zurückgezahlt werden müssten.

Beide Gesellschaften wollen sich jetzt dem Wettbewerb stellen.

Laut Helios-Regionalgeschäftsführer Dr. Dr. Jan Leister war sein Unternehmen bereit, im Falle einer Entscheidung für Esenshamm der Hospitalgesellschaft die Trägerschaft vollständig zu überlassen und sich ganz aus der Wesermarsch zurückzuziehen. Das hätte für Helios nicht weniger hohe Investitionen zur Folge gehabt wie jetzt für den Weiterbau in Esenshamm.

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Die Mitarbeiter des Nordenhamer Krankenhauses sind erleichtert, befürchten allerdings Einschnitte bei der personellen Besetzung und Bezahlung.

Auch die Bürgerinitiative „Die Wesermarsch-Klinik muss in Nordenham bleiben“ ist erleichtert. Die Verunsicherung in der Bevölkerung sei groß gewesen, viele Patienten seien abgewandert, so Vorstandsmitglied Karin Tönjes.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
Rufen Sie mich an:
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Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
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