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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Was Im Nordwesten Passiert: Gefährliches Spiel mit der Sonnenfinsternis

20.03.2015

Oldenburg Die norddeutschen Aussichten auf die Sonnenfinsternis sind trübe. „Der Norden Niedersachsens wird deutlich schlechter abschneiden als der Süden“, sagte Meteorologe Andreas Würtz vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach für Freitag voraus. Schon am frühen Morgen soll es eine dichte Wolkendecke geben, die sich von Nordwesten über die Nordsee weiter zur Küste schiebt.

Falls der Himmel am Vormittag doch noch aufreißen sollte, ist Vorsicht geboten: In vielen Städten sind die unbedingt empfohlenen Sonnenschutzbrillen ausverkauft, und sogar spezielle Folien für Eigenbau-Brillen aus Papier sind knapp geworden.

Livestream der Uni Oldenburg

Selbst im Bremer Olbers-Planetarium sind Schutzbrillen inzwischen ausverkauft. Dafür gibt es dort wie in der Volkssternwarte Hannover Expertenvorträge und Anleitung zur Sonnen-Beobachtung mit Ferngläsern. Einen gefahrlosen Blick erwartet auch Besucher der Sternwarte in der Universität Oldenburg. Dort bauen Studenten und Hobby-Astronomen ein Teleskop auf und übertragen das Bild zusätzlich per Livestream ins Internet. „Das funktioniert wie eine große digitale Spiegelreflexkamera, aber natürlich auch mit Sonnenfilter“, sagte Physik-Professor Björn Poppe.

Hintergrund: Anlaufstellen zur Sonnenfinsternis in Oldenburg

Hintergrund: Run auf Schutzbrillen im Internet

Hintergrund: Von Drachen und dem Ende der Welt – Mythen zur Sonnenfinsternis

Mit Spannung blicken die Betreiber der Stromnetze auf die kritischen Stunden, wenn sich die Sonne verfinstert und der Strom aus den vielen Photovoltaik-Anlagen in Süddeutschland ausbleibt. Experten rechnen dabei mit einem Rückgang der Stromproduktion um zwölf Gigawatt. Beim Aufklaren gegen Mittag soll es dagegen zu einem abrupten Anstieg um etwa 21 Gigawatt kommen - eine Leistung, die etwa 21 konventionellen Großkraftwerken entspricht.

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„Diese enormen Schwankungen sind für das Stromnetz eine sehr große Herausforderung“, sagte Ulrike Hörchens vom Übertragungsnetzbetreiber TenneT. Die Waage zwischen Stromverbrauch und -erzeugung könne erheblich gestört werden. „Das ist dann kein regionales Phänomen mehr, sondern kann deutschlandweite Folgen haben“, sagte Hörchens. Der Oldenburger Energieversorger EWE erwartet jedoch keine besonderen Auswirkungen: Wenn sich Verbraucher so verhielten wie immer, ergäben sich keine zusätzlichen unberechenbaren Schwankungen.

Sollte das Netz trotz bester Vorbereitung instabil werden, könnten die großen Netzbetreiber die kleinen Netzbetreiber zum „Lastabwurf“ auffordern, sagte ein Sprecher des Bremer Energieversorgers swb. Im schlimmsten Fall würden dann nacheinander alle Stadtteile einmal für kurze Zeit abgeschaltet. Dies sei nach dem Energiewirtschaftsgesetz zulässig.

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