• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Landwirte wollen Planungssicherheit

26.04.2019

Großenkneten Ein Streitgespräch war es – entgegen der Ankündigung – nicht, was auf Einladung der Grünen und der Kommunalen Alternative am Mittwochabend in Großenkneten stattfand. Junglandwirt Dietz Wiechers aus Dötlingen und Georg Janßen, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, diskutierten über die Zukunft der Landwirtschaft.

Ein Vertreter eines Bauernverbandes und ein Landwirt, naturgemäß sind sich diese beiden in den meisten Punkten recht einig. So auch in den wichtigsten Forderungen: mehr Planungssicherheit, mehr Dialog und weniger Wagenburg. Darauf, letztere zu verlassen, plädierte vor allem Janßen. Damit meinte er, dass sowohl Landwirte als auch Verbraucher und Politik wieder anfangen müssten, auf einer gemeinsamen und sachlichen Basis miteinander zu reden. „Bäuerliche Landwirtschaft ist hochmoderne Landwirtschaft“, betonte Janßen.

Eine Position, mit der auch Wiechers, der Vorsitzender der Junglandwirte im Landkreis Oldenburg ist, einher- ging. Aber: „Es ist uns nicht gelungen, die Bevölkerung bei der landwirtschaftlichen Ermittlung mitzunehmen“, betonte er.

Miteinander reden reiche aber natürlich nicht aus. Von der Politik, zu der auch der Gastgeber Eduard Hüsers von den Großenkneter Grünen gehört, erwarte er mehr Planungssicherheit. „Wir müssen verlässliche Rahmenbedingungen für eine gute Wertschöpfung haben“, so Wiechers.

Dies gelte sowohl auf kommunaler als auch auf länder- und bundesweiter Ebene. Am Beispiel der Standards für Lebensmittel betonte Wiechers: „Das muss auf EU-Ebene geregelt werden!“ „Klasse statt Masse“ müsse das Motto lauten, aber ein „deutscher Alleingang“ bringe nichts, wenn die Standards für Fleischqualität in der Bundesrepublik angehoben werden, die Händler dann aber günstigeres und weniger qualitatives Fleisch aus dem Ausland kaufen. Hier sei, da waren sich die Referenten einig, auch der Verbraucher gefragt. Die Menschen müssten ihr Einkaufsverhalten ändern. Womit der Bogen wieder zu einem Dialog geschlagen ist.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2154
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.