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DRK: Gut sortiert wie eine Boutique

31.08.2005

JADE JADE - „Wir sind ganz stolz auf unsere ,Boutique‘ hier“, sagt Ursel Decker über die DRK-Kleiderkammer in Jaderberg. In den Räumlichkeiten am Bahnweg werden schon seit über 20 Jahren die gespendeten Kleidungsstücke durchgesehen, bei Bedarf gewaschen und ausgebessert und anschließend wieder abgegeben.

Zu den fleißigen Kleiderkammer-Helferinnen zählen neben Decker noch Anneliese Fischer, Waltraud Dreyer, Magda Höpken, Gertrud Martens und nicht zuletzt der „Mann für alle Fälle“, Wilfried Büsing. Sie treffen sich jeweils dienstags in der Kleiderkammer, um neu hinzu gekommene Kleidung zu „inventarisieren“ oder die Kleidung Suchenden zu beraten und mit den passenden Kleidungsstücken zu versorgen. Bezahlt wird nur ein geringer Obolus - ums Geschäft geht es bei der Kleiderkammer nicht. Dabei ist das Sortiment durchaus mit einem Mode-Fachgeschäft vergleichbar – von der derben Jeans bis zum feinen Ballkleid ist nahezu alles vorrätig, und immer in vielen Größen. Das Angebot umfasst aber ebenso Bett- und Tischwäsche, Schlafanzüge, Schuhe oder Knöpfe. Sogar mit Geschirr könnten die eifrigen DRK-Helfer dienen.

Bewundernswert, wie die Damen und der Herr sich in „ihrer Boutique“ auskennen – in dieser Kiste sind die Herrenhosen, in jenem Sack die Putzlappen. Natürlich wird das Sortiment der Jahreszeit angepasst, im Sommer etwa „verschwindet“ die Winterbekleidung in Kartons und wird erst dann wieder ausgepackt, wenn es kälter wird – und umgekehrt.

Die Kleiderkammer wurde eröffnet, weil in den 80er-Jahren insbesondere ausländische Mitbürger oder Nicht-Seßhafte tragbare, gut erhaltene Kleidung benötigten. Das hat sich inzwischen geändert, wissen die Frauen, die heute (noch) aktiv sind und die vielen Frauen, die sich in den vergangenen Jahren engagiert haben. Heute bedient sich jeder in der Kleiderkammer. Und das ist durchaus im Sinne der Frauen: „Die Kleiderkammer ist für alle da.“ Ob Kostüme für Theaterstücke gesucht werden oder Arbeits- und Freizeitkleidung benötigt wird, die Kleiderkammer ist für jedermann dienstags von 15 bis 18 Uhr geöffnet– das ganze Jahr hindurch.

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Kinderkleidung wird wenig nachgefragt, wissen die Helferinnen. Dagegen sind Jeanshosen ein „echter Renner“, aber auch T-Shirts, Pullover oder Jacken werden gern genommen.

Die DRK-Helfer freuen sich über Kleiderspenden, bitten aber darum, diese nicht lose abzugeben oder in die aufgestellten Container zu werfen, sondern verpackt, beispielsweise in Tüten.

Torsten Wewer Kanalmanagement / Redakteur
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