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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Guter Rat von Oldenburger Arbeitsagentur-Chef Müller: „Die Auswahl an Ausbildungsplätzen ist in diesem Jahr sehr groß“

12.07.2021

Frage: Herr Dr. Müller, in Kürze beginnen die Sommerferien. Viele Schülerinnen und Schüler, die jetzt fertig werden, fragen sich noch immer: Wie geht es für mich weiter? Ihr Rat?

Müller: Eine Berufsausbildung beginnen – und sich jetzt darum kümmern! Es gibt Riesen-Chancen. Die Auswahl an Ausbildungsplätzen ist in diesem Jahr sehr groß. Ganz wichtig aus unserer Sicht: Es ist nicht gut, nichts zu tun oder ohne Plan eine Runde im Bildungssystem zu drehen.

Frage: Wie sollte man vorgehen?

Müller: Man sollte sich jetzt kümmern! Also etwa ein Praktikum – oder mehrere – machen, um Betriebe kennenzulernen. Wichtig ist, etwas auszuprobieren, eigene Stärken zu testen und herauszufinden: Was liegt mir? Wir als Arbeitsagentur und andere Institutionen in der Region wollen die nächsten Wochen verstärkt nutzen, um Betriebe, die freie Ausbildungsplätze anbieten, und suchende Jugendliche zusammenzubringen. Dazu gehört zum Beispiel auch das Oldenburger Projekt „praktikumswoche.de“.

Frage: Was macht die Arbeitsagentur?

Müller: Wir bieten zum Beispiel Berufsberatung an. Der Kontakt läuft über die Telefonnummer 0800 4 5555 00. Die Gespräche, gern auch mit Jugendlichen und Eltern gemeinsam, können jetzt wieder in der Agentur stattfinden. Zudem sind Beratungen per Telefon oder Video möglich. Den digitalen Ansatz, bis hin zu Elternabenden, gab es in der ganzen Schließungsphase in der Pandemie sehr häufig. Und er wird bleiben. Übrigens laufen auch die Beratungen vor Ort in den Schulklassen wieder.

Frage: Sie sprachen eingangs die große Auswahl für Bewerberinnen und Bewerber an. Wie sieht das konkret aus?

Müller: Seit dem Beginn des Berufsausbildungsjahres 2020 /2021 meldeten die Unternehmen im Agenturbezirk Oldenburg-Wilhelmshaven insgesamt 5001 Ausbildungsstellen. Das sind 295 oder 6,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Zugleich bewarben sich aber weniger Jugendliche – nämlich 4949, also 329 weniger als im Jahr zuvor.

Frage: Das bedeutet...

Müller: . . . dass die regionalen Betriebe die Nachwuchssuche ernst nehmen und mehr ausbilden wollen. Und dass es – rein rechnerisch – mehr Ausbildungsplätze pro Bewerberin und Bewerber gibt! Ende Juni waren es bei uns 1,0 gegenüber 0,89 im Vorjahr.

Frage: Gut, die Unternehmen melden mehr freie Ausbildungsplätze. Warum aber suchen weniger Jugendliche eine Ausbildung?

Müller: Das liegt ganz klar an Corona! Es ist nicht so, dass das Interesse der Jugendlichen an einer Berufsausbildung generell sinkt. Aber wegen der Pandemie kam es nicht zu den Informations- und Kontaktmöglichkeiten, die üblicherweise vor der Entscheidung für einen Beruf und einen konkreten Betrieb wichtig sind. Dazu gehören etwa Berufsberatung, Praktika und Messen.

Frage: Wie können Unternehmen, die noch Auszubildende suchen, nun vorgehen?

Müller: Sie sollten kurzfristig Praktika ermöglichen, um die Potenziale von interessierten Jugendlichen zu erkennen. Der Zugang sollte ganz einfach sein. Generell kommt es darauf an, ein Image als guter Ausbildungsbetrieb aufzubauen und zu pflegen – auch über verschiedene Medien. Darauf zielt ja auch der „Preis für Innovative Ausbildung“ (PIA) der NWZ-Wirtschaftsredaktion ab. Über jede Bewerbung wird berichtet.

Bewerbung ab sofort möglich

Der Ausbildungspreis PIA der NWZ geht in die zwölfte Runde. Mit PIA sollen Unternehmen und Kooperationen im Oldenburger Land gewürdigt werden, die in der dualen Berufsausbildung mehr tun als üblich. Gefragt sind frische, innovative Ansätze. Die besten Ausbildungsideen, ausgesucht von einer prominent besetzten Jury, werden jeweils in einem feierlichen Rahmen ausgezeichnet. Zudem wird über jede Bewerbung berichtet.

Eine Bewerbung bei PIA ist schnell erledigt: Auf maximal einer Seite wird die Ausbildungsidee bzw. die Umsetzung dargestellt. Dann werden an die Mail noch ein Foto mit Azubi-Motiv sowie ein Firmenlogo angehängt. Anschließend senden an: pia@nwzmedien.de. Einsendeschluss ist der 14. Oktober. Dann folgt die Jurysitzung. Für November ist die feierliche Siegerehrung geplant.

Weitere Info zum reis für Innovative Ausbildung sowie alle Bewerbungen finden Sie unter www.nwzonline.de/pia

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Frage: Aktuell gibt es bei Ihnen 2396 unbesetzte Ausbildungsplätze, bei 2185 unversorgten Jugendlichen. In welchen Berufen gibt es für Bewerber/innen eigentlich die größte Auswahl?

Dazu gehören so große Wirtschaftsbereiche wie die Gastronomie (4,33 Ausbildungsplätze pro Bewerber/in), Mechatronik (2,27), Lebensmittelherstellung (2,67), Metallbearbeitung (3,77), der IT-Bereich (3,33), Lastwagenfahrer (2,58), Hotellerie (2,29) oder auch Tiefbau (2,25). Wir empfehlen den Jugendlichen, wie in den Vorjahren, bei der Ausbildungsplatzsuche flexibel zu sein – also auch nach links und rechts zu schauen.

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Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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