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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Häfen sollen zusammenrücken

03.09.2016

Brake Als die etwa 350 Teilnehmer aus der maritimen Wirtschaft vom Moderator der Veranstaltung gefragt wurden, ob sie denn die Minister-Meinung teilten, dass man von einem großen Hafen Niedersachsen mit neun Standorten sprechen könne, stimmten deutlich weniger als die Hälfte der Anwesenden zu.

So wurde deutlich, dass Lies noch ein gutes Stück interner Überzeugungsarbeit leisten darf, um sein großes Ziel zu erreichen. Das ist die perfekte Zusammenarbeit aller deutschen Seehäfen, um gemeinsam ein starkes Gegengewicht zu den großen Häfen in den Niederlanden und Belgien zu bilden. Dieser Anspruch geht weit über Niedersachsen hinaus, ist aber aus seiner Sicht ohne Alternative.

In Brake warb Lies erneut dafür, die Konkurrenz zwischen den einzelnen Häfen zu minimieren, um so die gemeinsamen Stärken herauszustellen. Helfen soll dabei ein Perspektivpapier mit dem Titel „Der Hafen Niedersachsen 2020“, in dem Politik und Hafenwirtschaft eine gemeinsame Zukunftsstrategie vorstellen.

Karsten Dirks (Emden), Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsischer Seehäfen, stellte heraus, dass es sich dabei um ein Kompromisspapier handele, das erst nach schwierigen Gesprächen zustande gekommen sei und das kontinuierlich weiterentwickelt werden müsse.

Um die Wettbewerbsfähigkeit der niedersächsischen Häfen weiter auszubauen, kündigte Lies an, dass das Land bis zum Jahr 2020 insgesamt 194 Millionen Euro für Investitionen in die Infrastruktur zur Verfügung stellen werde. Im Gegenzug erwarte die Landesregierung, dass die Wirtschaft ebenfalls einen etwa gleich großen Betrag investieren werde.

Neben dem Ausbau von Kaianlagen und der Verbesserung der Hinterlandanbindungen ist es Lies besonders wichtig, die Digitalisierung in der Hafenbranche voranzutreiben.

Organisiert wird der Hafentag von „Seaports Niedersachsen“, der gemeinsamen Marketinggesellschaft der Häfen in Brake, Cuxhaven, Emden, Nordenham, Oldenburg, Papenburg, Stade, Leer und Wilhelmshaven. Geschäftsführerin Inke Onnen-Lübben unterstrich, dass die Häfen sehr gut aufgestellt seien, auch wenn in diesem Jahr mit einem rückläufigen Umschlag zu rechnen sei.


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Jürgen Westerhoff Redakteur / Regionalredaktion
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