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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Handys leiten Autoverkehr - Bode will "intelligente Steuerung"

01.02.2011

OLDENBURG Niedersachsen will bei der Lösung von Verkehrsproblemen künftig auch aufs Handy setzen. „Wir müssen noch mehr in die intelligente Steuerung gehen“, sagte Landes-Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) am Montag gegenüber der NWZ. Konkret sei im Raum Braunschweig erfolgreich ein Pilotprojekt mit Vodafone abgeschlossen worden, bei dem auf einer Autobahn Bewegungen von Handy-Funkzellen registriert wurden.

Die Zahl dieser Impulse könne man „für die Verkehrsfluss-Steuerung nutzen“, mit entsprechenden Geschwindigkeitsvorgaben. Für dieses Vorgehen müsse keine neue Infrastruktur aufgebaut werden, meinte Bode. „Jetzt sind wir dabei, eine Software-Lösung zu entwickeln.“

Der Wirtschaftsminister plädierte auch für neue technologische Ansätze zur Verbesserung des Lärmschutzes für Anlieger von Bahnstrecken. So sollten künftig die Nutzungsgebühren für Bahnstrecken auch daran ausgerichtet werden, wie modern das Rad- und Bremssystem des jeweiligen Zuges sei. Mit modernster Technik lasse sich die Lärmbelastung erheblich verringern.

Im Hinblick auf die geplante Küstenautobahn A20 meinte Bode: „Bei dieser Straße ist es wirklich sinnvoll, wenn wir sie schnell bekommen.“ Er sei davon überzeugt, dass es nur in einer öffentlich-privaten Partnerschaft schnell zu einer Realisierung kommen werde. Sie solle „privat finanziert und privat gebaut“ werden.

Sorgen gibt es derzeit in niedersächsischen Häfen über Pläne des Bundes, die Wasserstraßen künftig in neue Kategorien einzuordnen. Nach ersten Vorschlägen aus dem Bundesverkehrsministerium wären an der Nordseeküste lediglich die Elbe von der Mündung bis nach Hamburg sowie die Außenweser von der Mündung bis nach Bremerhaven als „Vorrangwasserstraßen“ eingestuft. Bode will sich dafür einsetzen, dass die Wasserstraßen weiterhin aufgrund einer Kosten-Nutzen-Analyse und nicht allein nach der Transportmenge bewertet werden.

Nach Ansicht der niedersächsischen Hafenwirtschaft würden durch die neuen Überlegungen des Bundes mehrere tausend Arbeitsplätze durch eine Abkoppelung der Ems, Jade und Unterweser gefährdet.

Rüdiger zu Klampen
Redaktionsleitung
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2040
Jürgen Westerhoff
Redakteur
Regionalredaktion
Tel:
0441 9988 2055

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