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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Forschung: Wie werden wir uns in Zukunft fortbewegen?

29.01.2020

Hannover /Oldenburg /Osnabrück Das niedersächsische Wissenschaftsministerium unterstützt mit insgesamt 1,5 Millionen Euro Forschungsprojekte an neun Hochschulen im Bundesland. Die 14 Projekte befassen sich unter der Überschrift „Zukunftsdiskurse“ mit Themen wie Mobilität im Klimawandel, Hate-Speech oder Terrorismus und Mitleid, wie das Ministerium am Dienstag in Hannover mitteilte. Das Geld stammt aus dem „Niedersächsischen Vorab“ der Volkswagenstiftung, also aus den Dividenden der niedersächsischen VW-Aktien.

Auf dem Fördertopf erhält die Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg 98 800 Euro für die Umsetzung ihres Projekts „Elektrisch, vernetzt und nachhaltig? Diskurse zur Zukunft der Mobilität in Zeiten von Klimawandel und Digitalisierung“. Das Vorhaben von Prof. Dr. Jörn Hoppmann, Inhaber des Lehrstuhls für Management am Department für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, verfolgt das Ziel, eine Plattform für öffentliche Debatten zum Thema „Mobilität der Zukunft“ zu schaffen, teilte die Uni Oldenburg mit. Dabei bringen unterschiedliche Interessengruppen ihre Sichtweisen ein und diskutieren wissenschaftsgeleitet über mögliche Lösungen. Das solle dazu beitragen, den oft emotionsgeladenen gesellschaftlichen Diskurs zu Mobilitätsthemen wie Tempolimit oder Fahrverboten zu versachlichen, so die Universität. Grundlage des Projekts seien die Ergebnisse verschiedener Forschungsvorhaben, in denen sich Hoppmann damit beschäftigt, wie der Mobilitätssektor nachhaltiger werden kann.

Konkret seien in den kommenden Monaten drei Diskussionsveranstaltungen geplant, sogenannte Zukunftsplattformen, die sich der Zukunft der Mobilität mit den Schwerpunkten Klimawandel und Digitalisierung widmen. Die Teilnehmenden diskutieren laut Uni beispielsweise über neue Antriebskonzepte wie Elektromotoren, Brennstoffzellen oder Biokraftstoffe, alternative Transportmittel oder digitale Geschäftsmodelle, etwa Carsharing oder Robotertaxis. Angesprochen seien neben Bürgerinnen und Bürgern unter anderen Politiker, Unternehmer sowie Vertreterinnen und Vertreter von Automobilunternehmen, öffentlichen Verkehrsbetrieben, der Deutschen Bahn oder Umweltverbänden.

Mit 92 600 Euro wird zudem das Projekt „Förderung von Zukunftsdiskursen in der Umweltkommunikation“ der Hochschule Osnabrück gefördert. Der Gesundheitscampus Osnabrück erhält für das Projekt „Zukunftsforum Gesundheit des Gesundheitscampus Osnabrück“ (Hochschule und Universität Osnabrück) 120 000 Euro.

Gefördert wird den Angaben zufolge die Organisation von Veranstaltungen, aber auch ihre inhaltliche Vorbereitung und wissenschaftliche Begleitung. Dazu gehören auch die Ausarbeitung von Thesenpapieren und Impulsaufsätzen sowie die Zusammenfassung der Veranstaltungsergebnisse. Für jedes Projekt stehen maximal 120 000 Euro bei einer Laufzeit von bis zu 15 Monaten zur Verfügung. „In Zeiten, in denen gesicherte Erkenntnisse aus der Forschung immer häufiger in Frage gestellt werden, ist der aktive Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft unerlässlich. Die geförderten ‚Zukunftsdiskurse‘ der Geistes- und Sozialwissenschaften lösen diesen Anspruch ein und treten in den Dialog mit der Öffentlichkeit“, sagte der niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler (CDU).

Eine vierte Förderrunde wird zum 30. Oktober 2020 ausgeschrieben.

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