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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Pläne für IT-Campus geraten ins Stocken

30.11.2018

Hannover Es liegen bereits Computeranimationen vor, die zeigen, wie er aussehen könnte, der künftige Campus für Informationstechnik (IT) an der Uni Oldenburg. Auch ein Grundstück zwischen Wechloy und Haarentor ist für die Technologieschmiede bereits ins Auge gefasst. „Aber was wird nun daraus?“, fragt sich die Landtagsabgeordnete Susanne Schütz, in der FDP-Fraktion Sprecherin für Wissenschaft, Forschung und Kultur. CDU-Wissenschaftsminister Björn Thümler (Berne/Kreis Wesermarsch) habe immerhin öffentlich gesagt, das Projekt vorantreiben zu wollen, betont Schütz. Der Entwurf einer kleinen Variante sei mit Baukosten von 32 Millionen Euro veranschlagt gewesen, die aktuelle Finanzierungslücke betrage 18 Millionen Euro. „Aber weder im Haushalt noch im Maßnahmenfinanzierungsplan für das Sondervermögen Digitalisierung sind Mittel für den Campus berücksichtigt“, wundert sich Schütz.

Aus dem Wissenschaftsministerium in Hannover hieß es dazu, man sei „in Gesprächen“. Es sei noch zu früh, um Details zu nennen.

Das bedeutet weitere Ungewissheit für die Wirtschaft im Nordwesten. Zahlreiche Vertreter hatten sich im Sommer geschlossen starkgemacht für einen „IT-Campus“ in Oldenburg. In einer gemeinsamen Initiative wurde an die Landesregierung appelliert, die Mittel für den Aufbau dieser Technologieschmiede in Uni-Nähe bereitzustellen und „mit hoher Priorität zu versehen und im Masterplan Digitalisierung als Leuchtturmprojekt zu verankern“.

Der Brief ging im Juni auch an Landesminister – darunter Wirtschaftsminister Bernd Althusmann, Björn Thümler (Wissenschaft) aus Berne und Olaf Lies (Umwelt) aus Sande. Bei dem „weit über Niedersachsen sichtbaren Campus“ gehe es um „Entwicklungsmöglichkeiten für Studierende, Wissenschaftler, Gründer und Unternehmen“, hieß es. „Der Campus soll in der internationalen Sichtbarkeit bezüglich der Informatik einen (...) Stellenwert einnehmen, wie es sich St. Gallen in Wirtschaftswissenschaften erarbeitet hat.“

Fest steht, dass viele regionale Technologie-Firmen – wie Cewe mit mehr als 150 IT-Entwicklern in Oldenburg – starkes Interesse an dem Projekt haben, an dessen Umsetzung maßgeblich auch das Oldenburger Informatikinstitut Offis beteiligt werden soll.

Lars Laue
Korrespondent
Redaktion Hannover
Tel:
0511/1612315

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