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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Wo uns Sturmfluten schwer treffen können

05.03.2014

Im Nordwesten Für Niedersachsen sind Karten mit Gebieten erstellt worden, die bei extremen Sturmfluten oder Hochwasser überflutet oder geschützt werden sollen. „Außerordentliche Hochwasser und extreme Sturmfluten werden für die Menschen immer dann zur Katastrophe, wenn sie sich der Gefahr nicht mehr bewusst sind.“, sagt Ute Schlautmann vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). Nur wer die Gefahren kenne, könne sich im Ernstfall auch schützen.

Nicht zuletzt das Hochwasser im vergangenen Sommer begründet für die Experten den dringenden Handlungsbedarf.

„Mit Hilfe der Hochwassergefahrenkarten wird deutlich, welche Flächen durch Deiche geschützt beziehungsweise überschwemmt werden, etwa bei einem extremen Hochwasser oder einer extremen Sturmflut. Die Risikokarten wiederum dokumentieren, wie diese Flächen derzeit genutzt werden – etwa als Wohngebiet, Industriegebiet oder landwirtschaftliche Fläche“, so Heiner Harting vom NLWKN.

Doch wo liegen die Risikogebiete in Weser-Ems? „Für die Küste sind die Risikogebiete die Deichverbandsgebiete einschließlich der ostfriesischen Inseln. Bei den Binnengewässern sind die Gewässer Ems, Hase, Hunte, Vechte und Dinkel betroffen“, so Harting.

Anhand der neuen Karten können die Landkreise als untere Wasser- und Katastrophenschutzbehörde nun ihre Katastrophenschutzpläne auf den neusten Stand bringen. Dies kann Auswirkungen auf ein Verbot von Bebauung und Ausweisung von Bebauungsgebieten in festgesetzten Überschwemmungsgebieten haben, aber auch zur Einrichtung oder Verbesserung von kommunalen Warn- und Informationsdiensten führen. „Möglicherweise müssen Gemeinden ihren Hochwasserschutz neu organisieren“, erklärt Heiner Harting.

Rückschlüsse können aber auch Privatpersonen aus dem neuen Kartenwerk ziehen: Etwa bei der bauliche Vorsorge (Schutzvorrichtungen von Fenstern und Türen, keine wohnliche Nutzung der gefährdeten Keller mit Teppichboden oder Parkett, keine Heizöltanks).

Den Kommunen wurden und werden die Karten sowie auf Anfrage die Daten für weitere eigene Planungen bereitgestellt. Da der jetzt eingeleitete Prozess sich nach sechs Jahren wiederholt, werden den Akteuren regelmäßig neue Erkenntnisse bezüglich der Ausbreitung und der geplanten und umgesetzten Maßnahmen bereitgestellt.

Übersichtsgrafik: Diese Gebiete sind besonders gefährdet

Webseite: Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz

Norbert Wahn Redakteur / Politikredaktion
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