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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Drei Schifffahrtsämter werden zu einem großen

09.04.2019

Im Nordwesten Neu auf Kurs gebracht hat sich die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) in der Region: Die drei Ämter Bremen, Bremerhaven und Wilhelmshaven sind am Montag zu einem neuen Amt zusammengefasst worden. Das neue „Weser-Jade-Nordsee“ soll schneller, moderner, flexibler und unabhängiger von der Generaldirektion in Bonn arbeiten.

„Heute ist ein bedeutender Tag an der Küste“, sagte Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur. Das neue Amt ist für den großen Raum mit den Bundeswasserstraßen Jade, Weser, den Nebenflüssen Hunte, Lesum und Wümme, Teilen des Küstenkanals und einem großen Teil der Nordsee zuständig. „Das ist schon beeindruckend“, so Ferlemann. „Mit über 900 Beschäftigten ist das eines der größten Ämter in der WSV.“

Leiter des neuen Amtes ist Dr. Torsten Stengel, der bereits seit 14 Jahren das Amt in Bremen führt, seit 2015 das WSA Bremerhaven und seit 2018 auch das WSA Wilhelmshaven. Die drei Standorte bleiben bestehen, die Aufgaben werden sich insofern ändern, dass jeder Standort bestimmte Schwerpunkte übernehmen soll – Wilhelmshaven zum Beispiel den Bereich Personalaufgaben. Für die Kapitäne soll sich nichts ändern. Nur die Einsatzgebiete könnten eventuell etwas größer werden, so Ferlemann. Aus Sicht des Personalrates ergeben sich durch die Neuorganisation Vorteile durch einheitliche Vorgehensweisen beim Arbeitsschutz oder bei den Arbeitszeiten. Insgesamt zeigte sich der Personalrat zufrieden mit der Entwicklung. „Es gab keinen Personalabbau und keinen Zwang, an einen anderen Standort zu wechseln“, sagte Alexander Bätz, Vorsitzender des Bezirkspersonalrates. „Wir fühlten uns mitgenommen.“ Für eine Beteiligung der Personalvertretungen an der Reform habe auch gesprochen, dass auf eine externe Unternehmensberatung verzichtet wurde.

In den 90er-Jahren war es in der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung zu einem drastischen Personalabbau gekommen. Tausende Stellen wurden eingespart. „Jetzt wachsen wir wieder“, sagte Prof. Dr.-Ing. Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion. Weitere Einsparungen soll es nicht geben. „Ziel der Reform ist, dass das bestehende Personal die Aufgaben bewältigen und sich hinzukommenden Aufgaben wie Umweltschutz und Digitalisierung widmen kann.“

Das WSA „Weser-Jade-Nordsee“ ist das zweite neue Amt, das im Zuge der WSV-Reform eingerichtet wurde. Insgesamt werden 39 Ämter zu 17 zusammengefasst.

Inga Wolter stv. Ltg. / Online-Redaktion
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