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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Nothilfeaktion: 140.000 Euro für Corona-Opfer gespendet

27.06.2020

Im Nordwesten „Stark für Menschen in Not“ – unter diesem Motto haben die kirchlichen Hilfswerke Caritas und Diakonisches Werk gemeinsam mit der „Nordwest-Zeitung“ in der Woche vor Ostern eine Corona-Nothilfeaktion ins Leben gerufen. Ziel des Projektes war es, Geld für Menschen zu sammeln, die durch die aktuelle Corona-Krise in besondere wirtschaftliche Not geraten sind.

Nach knapp drei Monaten wurde jetzt eine Bilanz der Spendenaktion gezogen – mit einem vorläufigen Ergebnis, das vorher niemand für möglich gehalten hatte. Auf den Cent genau 140 000 Euro haben Leserinnen und Leser der NWZ auf das Spendenkonto überwiesen. Selbstverständlich wird das Konto nicht sofort geschlossen, sodass es auch weiterhin die Möglichkeit gibt, das Projekt zu unterstützen.

Von Herzen danken Caritas und Diakonie im Oldenburger Land allen Spenderinnen und Spendern im Rahmen dieser Corona-Nothilfeaktion. „Wie sehr das Corona-Virus sich ins Mark unserer Gesellschaft vorgearbeitet hat, haben die Ereignisse der letzten zehn Tage noch einmal gezeigt. Jeder von uns kann getroffen werden. Menschen in prekären Lebensverhältnissen sind noch einmal mehr gefährdet“, betont Landescaritas-Direktor Dr. Gerhard Tepe.

„Neben der konkreten Hilfe ist die Corona-Nothilfe-Aktion auch ein Beleg für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Sie gibt Hoffnung über die rein materielle Hilfe hinaus“, sagt Diakonie-Vorstand Thomas Feld. Deshalb bedanken sich die beiden Wohlfahrtsverbände für jeden einzelnen gespendeten Euro.

Auch NWZ-Geschäftsführer Harold Grönke bedankt sich bei den Leserinnen und Lesern für ihre Spendenbereitschaft: „Als Medienhaus versorgen wir die Menschen im Nordwesten nicht nur mit wichtigen Informationen, sondern sehen uns auch als Mittler zwischen den Menschen. Wir bringen sie zusammen und fördern Gemeinschaft und Heimatgefühl. Dass unsere Leserinnen und Leser so viel Hilfsbereitschaft gezeigt und sich für die Schwachen starkgemacht haben, erfüllt uns mit Stolz und Dankbarkeit.“

Eingesetzt werden die gespendeten Mittel von den Familienhelfern der beiden Hilfswerke. Bislang sind 21 Anträge mit einem Volumen von 8117,08 Euro bewilligt und an die Hilfesuchenden ausgezahlt worden. Die Antragshöhe beläuft sich auf Beträge zwischen 100 und 650 Euro.

Überwiegend wurde Hilfe für die Anschaffung von Lebensmitteln geleistet. Aber auch Kleidung für den coronabedingten Krankenhausaufenthalt oder anteilige Kosten für ein Flugticket für eine ausländische Studierende, die wegen Corona ihren Job verloren und alle Reserven aufgebraucht hatte, wurden übernommen.

Jürgen Westerhoff Redakteur / Regionalredaktion
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