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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

„Wunderline“ rückt ein Stück näher

03.03.2018

Im Nordwesten Der Lenkungsausschuss der sogenannten „Wunderline“ – einer schnellen Bahnlinie zwischen Groningen und Bremen über Leer und Oldenburg – hat sich für eine Vorzugsalternative entschieden, die in Ausbaustufen realisiert werden soll. Mit der gewählten Alternative könnte auf der Strecke ab 2024 Zeit gespart werden. Das geht aus einer Pressemeldung der niederländischen Provinz Groningen hervor.

In der letzten Ausbaustufe der Vorzugsalternative solle die Fahrt zwischen Groningen und Bremen dann nur noch etwas mehr als zwei Stunden dauern. Ob die Vorzugsalternative umgesetzt wird, wird Ende dieses Jahres entschieden. Mit der schnellen Bahnverbindung sollen der Norden der Niederlande und Norddeutschland besser miteinander verknüpft werden.

„Mit dieser gemeinsamen Entscheidung für die Vorzugsalternative haben wir zusammen mit unseren Partnern einen weiteren Schritt in Richtung „Wunderline“ gemacht. In der kommenden Zeit arbeiten wir gemeinsam an der Entscheidungsfindung“, so die Vorsitzende des Lenkungsausschusses und Groninger Provinzialministerin Fleur Gräper-van Koolwijk.

Ende 2018 soll dann ein Gesamtpaket beschlossen werden, sagt Natascha Shahbaziane Saghezchi aus der Groninger Verwaltung, „unter anderem mit der Umsetzung dieser Vorzugsalternative und Fragen zur Grenzüberschreitung von Pendlern.“

Dem Lenkungsausschuss gehören Vertreter des Landes Niedersachsen, der Freien Hansestadt Bremen, der Provinz Groningen, des niederländischen Ministeriums für Infrastruktur und Wasserwirtschaft sowie der DB Netz und ProRail an.

Die Vorzugsalternative könnte – sofern sie umgesetzt wird – ab 2024 einen ersten Fahrzeitgewinn bringen, heißt es in dem Schreiben weiter. Dieser erste Schritt würde dann zeitgleich mit dem Wiederaufbau der Friesenbrücke in Weener realisiert. Die finanziellen Mittel für den Brückenbau sagte das Bundesverkehrsministerium im vergangenen Jahr zu.

Durch die Vorzugsalternative soll einige Jahre später ein Zug im Zwei-Stunden-Takt verkehren. Bei diesen ersten beiden Schritten ist ein Umstieg in Leer eingeplant.

Auf längere Sicht könnte dann eine schnellere direkte Verbindung zwischen Groningen und Bremen realisiert werden, heißt es in dem Schreiben aus Groningen.

Im Frühjahr setzen sich Führungskräfte von Gemeinden, Städten und Landkreisen entlang der angedachten Trasse zusammen, um die Nutzungsmöglichkeiten in ihrer Region zu diskutieren.

2015 hatte die EU dem „Wunderline“-Projekt 8,3 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung gestellt.

Sharon Beatty
Redakteurin
Regionalredaktion
Tel:
0441 9988 2051

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