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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Synode: Kirchenschiff erstmals ausschließlich digital gesteuert

21.11.2020

Im Nordwesten Am Ende der Tagung gibt Sabine Blütchen zu, dass sie anfangs wenigstens innerlich nervös gewesen sei. Äußerlich war der Synodenpräsidentin allerdings während der zweitägigen Verhandlungen keinerlei Nervosität anzumerken. Souverän steuerte sie das Kirchenparlament durch die Tagung, die erstmals ausschließlich digital in Form einer Videokonferenz ablief.

Türen sollen offen bleiben

Neben den technischen Herausforderungen gab es auch inhaltlich mit dem Beschluss über die Aufgabe der Jugendbildungsstätte Blockhaus Ahlhorn schwere Kost zu bewältigen. Nach intensiver Diskussion beschlossen die Synodalen zwar, die kirchliche Trägerschaft für die beliebte Einrichtung aufzugeben, ließen allerdings Türen für weitere Verhandlungen offen. Bischof Thomas Adomeit: „Ich bin dankbar für das Angebot eines runden Tischs und freue mich auf alle konstruktiven Vorschläge zum Erhalt der Jugendbildungsstätte.“ Gemeinsam mit anderen Institutionen sei die Kirche bereit, sich weiterhin zu beteiligen.

Einmütig wurde auf der Synodentagung der Haushalt für das kommende Jahr beschlossen. Um die Ausgaben von 101,1 Millionen Euro bewältigen zu können, wurde beschlossen, 4,7 Millionen Euro aus den Rücklagen zu entnehmen.

Strikter Sparkurs

Oberkirchenrätin Susanne Teichmanis hatte zuvor erläutert, dass der Einbruch der Wirtschaft angesichts der Corona-Krise sich auch auf die Kirchensteuern ausgewirkt habe. Sie rechne mit einem Rückgang um mindestens 6,6 Prozent. Als Folge sei ein strikter Sparkurs unerlässlich. So gibt es eine halbjährige Wiederbesetzungssperre für alle frei werdenden Stellen, und Bauzuschüsse dürfen nur noch für absolut notwendige Maßnahmen bewilligt werden. Synodenpräsidentin Blütchen äußerte sich in diesem Zusammenhang zufrieden darüber, dass die Zuwendungen an die Kirchengemeinden ungekürzt bleiben können.

Eine wichtige personelle Vorentscheidung der Synode war der Beschluss, die Stelle von Oberkirchenrat Mucks-Büker zum Ende seiner zehnjährigen Amtszeit nicht neu auszuschreiben. Auf der Mai-Synode im kommenden Jahr soll stattdessen über seine Wiederwahl entschieden werden. Mucks-Büker ist seit 2011 in Oldenburg.

Jürgen Westerhoff Redakteur / Regionalredaktion
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