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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Seltene Greifvögel verlassen das Watt

04.03.2019

Im Nordwesten Dem Wattenmeer droht der Verlust einer seltenen Greifvogelart: Die Kornweihe zieht sich trotz optimaler Brut- und Nahrungsbedingungen immer mehr von den Wattenmeerinseln zurück. Der Bestand der Mäuse jagenden und in den weitläufigen, weitgehend ungestörten Dünenlandschaften brütenden Vögel drohe im niedersächsischen Wattenmeer und auf den Westfriesischen Inseln der Niederlande zu erlöschen, teilte die Deutsche Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück mit.

Die Ursachen des Rückgangs sind unbekannt. Kornweihen sind Zugvögel, sodass nach den Gründen entlang der Zugrouten und der Überwinterungsgebiete gesucht werden müsste. Möglicherweise fehlen den seltenen Vögeln in anderen Ländern entlang der Zugroute störungsarme, extensiv genutzte und nahrungsreiche Flächen.

In Norddeutschland war die Kornweihe noch Anfang des 20. Jahrhunderts weit verbreitet. Aber mit der Umwandlung vieler Heide- und Moorflächen in Ackerland und der Intensivierung der Landwirtschaft verloren sie auch hier ihren Lebensraum, bis auf das Wattenmeer, sagte Nadine Knipping von der Universität Oldenburg.

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