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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Verkehr Der Zukunft Im Nordwesten: Umweltfreundlich bis vor die Haustür

19.06.2018

Im Nordwesten Lastwagen, die leise und umweltfreundlich durch die Landschaft schnurren, Müllautos, die nicht mehr mit großem Getöse und vielen Abgasen den Unrat der Menschen abholen, Gartenbaubetriebe, die nicht nur mit Elektro-Fahrzeugen kommen, sondern vorwiegend auch elektrisch betriebene Gartengeräte nutzen, mit dem Zug an die Küste reisen und dort auf einen Fuhrpark von Elektroautos zugreifen können und überall ausreichend Ladesäulen, um Elektrofahrzeuge aufladen zu können – eine Vision, die wohl erst in vielen Jahren ansatzweise Wirklichkeit werden dürfte.

Hohe Fördersumme

Die Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten ist eine von elf deutschen europäischen Metropolregionen.

Wirtschaft, Verwaltung, Politik und Wissenschaft arbeiten eng zusammen, um die Region und ihre Zukunftsfelder gemeinsam weiterzuentwickeln und im internationalen Wettbewerb stark aufzustellen.

Insgesamt stehen dem Elektromobilitäts-Projekt Fördermittel in Höhe von rund 140.000 Euro zur Verfügung.

Damit das Ganze in unserer Region aber kein frommer Wunsch bleibt, sondern konkrete Formen annimmt, hat die Metropolregion Nordwest (siehe Kasten) das Projekt „Elektromobilität als Schlüssel zur Mobilität der Zukunft“ aufgelegt. Es soll alle Beteiligten an einen Tisch bringen, um gemeinsam die Weichen für einen elektrischen Nordwesten zu stellen. Unter dem Dach der Metropolregion Nordwest steht in der Kooperation des Oldenburger Energieclusters OLEC und des Clusters Automotive Nordwest das Aufzeigen regionaler Potenziale der Elektromobilität in den kommenden zwei Jahren im Mittelpunkt.

„Im Rahmen der vernetzenden Arbeit der Metropolregion Nordwest hat sich eine vielfältige Bereitschaft vieler Akteure ergeben, sich positiv mit der Elektrifizierung der Antriebe auseinanderzusetzen. Gerade die Branchenvielfalt der Akteure zeigt, wie umfangreich aber auch wie wichtig das Thema Elektromobilität für unsere Region als Wirtschaftsstandort sowie als attraktiver Wohnort ist. Insbesondere durch die Kooperation der Branchen Energie und Automotive können wertvolle Synergien geschaffen werden“, erklärt Julie King, Koordinatorin des Projekts bei der Metropolregion.

Im Teilprojekt Kompetenzatlas wird ein Onlineverzeichnis regionaler Firmen und Organisationen aufbereitet, die in Sachen Elektromobilität bereits aktiv sind. Unter der Federführung von Automotive Nordwest widmen sich zwei Teilgruppen der Elektrifizierung von Spezial- und Nutzfahrzeugen der Kommunen und in Logistikstandorten wie Häfen, Flughäfen und Güterverkehrszentren.

Ein aktuelles Beispiel wurde jüngst vorgestellt: Rytle, ein Joint-Venture des emsländischen Nutzfahrzeug- und Landmaschinenherstellers Krone (Spelle) und der Bremer Unternehmensberatung Orbitak, hat den „Movr“ entwickelt, eine Mischung aus Fahrrad und Mini-Lkw, ausgestattet mit zwei Elektromotoren.

Auch die Citipost, ein Tochterunternehmen der NWZ-Mediengruppe, setzt in der Oldenburger Innenstadt für Lieferfahrten bereits elektrische Fahrzeuge ein.

Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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