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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Wo Gibt’s Noch Blühsamen?: Saatgut ist knapp im Nordwesten

11.05.2019

Im Nordwesten Saatgut für Blühflächen ist im Handel rar geworden. Vor allem Privatkunden kommen derzeit kaum noch an Samen für ihre Gärten. „Auch wir haben Schwierigkeiten“, sagt Sandra Bischoff vom Nabu in Oldenburg. Bei Herstellern für regionales Saatgut gebe es Lieferverzögerungen von bis zu sechs Wochen.

„Saatgut ist genug da“, sagt Ernst Rieger, Geschäftsführer des Saatgutanbieters Rieger-Hofmann. „Aber wir haben so viele Bestellungen, dass wir mit der Lieferung nicht hinterherkommen.“ Zurzeit würden darum nur Geschäftskunden beliefert. Erst ab Juli will das Unternehmen voraussichtlich wieder Aufträge von Privatkunden annehmen. Saisonbedingt habe es immer Engpässe gegeben, in diesem Jahr sei es aber extrem.

Grund für die gestiegene Nachfrage: Das Thema Insektensterben und Naturschutz ist ins Bewusstsein der Menschen gerückt. Viele wollen durch das Säen von heimischen Wildpflanzen einen Beitrag für die Artenvielfalt leisten. Für unsere Region empfiehlt der Nabu ein Saatgut, das speziell für das Nordwestdeutsche Tiefland zusammengestellt wurde.

Wer beim Händler nichts bekommt und dennoch eine Blühfläche anlegen will, kann sich etwa an den Landkreis Oldenburg, die Stadt Oldenburg oder den Nabu wenden. Der Nabu zum Beispiel hat zwei Saatgutmischungen vorrätig, von denen kleine Mengen an Privatleute herausgegeben werden.

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Ernst Rieger rät zu Geduld, man könne auch Ende August/Anfang September wunderbar Wiesen säen. Silke Bischoff weist darauf hin, dass sich auf einer Wiese auch nach dem Rasenmähen langsam wieder eine Pflanzenvielfalt entwickeln könne: „Man muss nicht immer neu säen.“


  bit.ly/insekten-retten 
Inga Wolter stv. Ltg. / Online-Redaktion
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