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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Jade-Port: Das Tor zur Zukunft

19.03.2008

WILHELMSHAVEN /HANNOVER Johann-Heinrich Ahlers, CDU-Landtagsabgeordneter aus Nienburg und Vorsitzender des Ausschusses für Häfen und Schifffahrt, zeigte sich tief beeindruckt: „Wir haben hier ein Feuerwerk der Zukunftsgestaltung erlebt.“

Gemeinsam mit seinen Fraktionskollegen Bernd-Carsten Hiebing (Haren/Ems) und Uwe Biester (Wilhelmshaven) hatte er sich von der Wilhelmshavener Hafenwirtschaft den aktuellen Sachstand des Tiefwasser-Containerhafens Jade-Weser-Port und die industriellen Entwicklungen im Umfeld des Hafens erläutern lassen.

Fotogalerie: Arbeiten haben begonnen

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Vertreter verschiedener Industriefirmen verdeutlichten, dass der Jade-Port zurecht auch Tor zur Zukunft genannt wird, denn viele der zusätzlichen Investitionen seien durch das Hafenprojekt zumindest erleichtert worden. Insgesamt geht es einschließlich des Containerhafens um eine Investitionssumme von deutlich über sechs Milliarden Euro, die in den kommenden fünf Jahren in Wilhelmshavener Vorhaben fließen.

Damit verbunden ist auch die Schaffung von über 2000 neuen Arbeitsplätzen. Allein 1000 davon werden direkt im Jade-Weser-Port entstehen, die weiteren in hafenabhängigen Betrieben sowie in der benachbarten Industrie. So werden zum Beispiel in der Raffinerie durch die anstehende Modernisierung über 100 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Geschäftsführer Eckard Heyse: „Und die werden dann für 30 bis 40 Jahre gesichert sein.“

Neue Arbeitsplätze entstehen auch in den beiden Kohlekraftwerken, die von Electrabel und Eon gebaut werden. Beide Blöcke werden über die Niedersachsenbrücke mit Steinkohle versorgt, deren Betreiber ebenfalls einen Personalausbau plant, zumal auch weitere deutsche Kraftwerke von dort ihre Kohle erhalten sollen.

Völlig neu entsteht in der Nachbarschaft des Ineos-Chemiewerks ein Anleger für die Deutsche Flüssiggas-Terminalgesellschaft (DFTG). Dort werden dann Tanker mit Flüssiggas abgefertigt. Angebunden ist diese Anlage an die Kavernen in Etzel. Dort werden derzeit die Lagerkapazitäten von 40 auf über 100 erweitert. Um eine Kapazitätserweiterung geht es augenblicklich auch bei der Nord-West Oelleitungsgesellschaft (NWO), die Rohölpipelines nach Hamburg und Köln betreibt.

John Niemann, Präsident der Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung (WHV), unterstrich am Dienstag, dass mit dem Leuchtturmprojekt Jade-Weser-Port der Grundstein für die positive Entwicklung gelegt worden sei. Die Landtagsabgeordneten Ahlers, Hiebing und Biester kündigten an, sich weiterhin für eine leistungsstarke Hinterlandanbindung des Hafens einzusetzen. Dazu gehöre neben der Bahn auch die Küstenautobahn A 22.

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