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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Jade-Weser-Port von nationaler Bedeutung

02.03.2007

BERLIN /SANDE

Von Olaf Reichert BERLIN/SANDE - Für Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee haben die Verkehrsprojekte im Nordwesten „höchste Priorität“. Der SPD-Politiker wies dabei vor Journalisten in Berlin dem Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven eine Schlüsselfunktion zu. Angesichts des rapide steigenden Seeverkehrs sei der Ausbau und die Ertüchtigung deutscher Häfen eine „nationale Aufgabe“, betonte Tiefensee.

Zur guten Hinterlandanbindung des Jade-Weser-Ports würden Verkehrsprojekte auf Schiene und Straße vorangetrieben, damit es nicht zu einem Containerstau komme. Die lange geforderte Eisenbahnumgehung in Sande (Kreis Friesland) werde forciert. „Mobilität darf nicht zur Einschränkung der Lebensqualität führen. Und Lärm ist dabei das größte Problem“, sagte er.

Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff hat der Gemeinde Sande gestern den Bau der Bahnumgehung schriftlich bestätigt.

Die geplante Küstenautobahn A22, noch vor wenigen Jahren als Phantasieprodukt abgetan, erhält von Tiefensee ebenfalls „hohe Priorität“. Der Verkehrsminister geht davon aus, dass die A22 bei der Fortschreibung des aktuellen, bis 2015 geltenden Bundesverkehrswegeplans in den vordringlichen Bedarf aufrücken werde. Die Zeit bis dahin müsse für Planungen genutzt werden. Ihre Wirksamkeit als wichtige europäische Ost-West-Transitstrecke entfalte die Küstenautobahn aber nur, wenn eine Anbindung an die A20 gelinge, die von Lübeck kommend Richtung Elbe vorangetrieben wird.

Bereits in wenigen Jahren könnte laut Tiefensee der Ausbau von Außen- und Unterweser zur Stärkung der Hafenstandorte Bremerhaven und Bremen beendet sein. Das Planfeststellungsverfahren sei abgeschlossen. Die zur Verfügung gestellten Mittel würden angefordert. „2009 könnte der Ausbau fertig sein“, prognostizierte der Verkehrsminister.

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