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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Hoher Besuch gibt Startsignal für Bahnausbau

04.04.2017

Ellenserdammersiel Ein lautes Tröten gab der Baggerfräse das Signal zum loslegen: Mit einem symbolischen Akt haben Roland Pofalla, Vorstand Infrastruktur der Deutschen Bahn AG, Staatssekretär Enak Ferlemann und Niedersachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Olaf Lies die Bauarbeiten an der Bahnstrecke zwischen Varel und Sande offiziell eröffnet. Im Rahmen des Ausbaus und der Elektrifizierung der Strecke Oldenburg-Wilhelmshaven werden sie in diesem Teilstück voraussichtlich bis April 2020 andauern.

Die Investitionssumme beläuft sich auf 97 Millionen Euro. Der komplette Streckenausbau kostet 875 Millionen Euro, die Europäische Union (EU) beteiligt sich daran mit 35 Millionen Euro. „Durch den umfangreichen Ausbau der Strecke werden umfassende Lärm und Erschütterungsschutzmaßnahmen realisiert“, sagte Ronald Pofalla bei dem Festakt am Montag in Ellenserdammersiel.

Die Sanierung des Abschnitts zwischen Varel und Sande ist technisch sehr anspruchsvoll. „Der Untergrund ist besonders schwierig“, betonte Olaf Lies (SPD). Durch das so genannte „Schwarze Brack“ muss der Boden mit einer speziellen Frästechnik tragbar gemacht werden. „Dazu werden bis zu einer Tiefe von acht bis neun Metern Zement eingefräst“, sagte der Minister aus Sande.

Das mache den Teilabschnitt auch so „exorbitant teuer“, meinte Enek Ferlemann, der diese Investition aber rechtfertigte: „Wir binden den Jade-Weser-Port leistungsfähig auf der Schiene an.“ „Mit den 875 Millionen Euro stellen wir sicher, dass der Seeland-Hinterland-Verkehr vom Hafen aus geregelt werden kann“, ergänzte Ronald Pofalla.

Auch für Olaf Lies ist das eine Investition in die Zukunft: „Die Züge können hier in den nächsten 100 Jahren mit hoher Belastung fahren.“ Die Anbindung an das Hinterland sei zudem „ein ganz wichtiges Signal an alle Reeder und Verlader, die Interesse am Jade-Weser-Port haben“.

Olaf Ulbrich
Redaktionsleitung Varel
Redaktion Friesland
Tel:
04451 9988 2501

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