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A28 nach Unfall bei Westerstede gesperrt
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A28 nach Unfall bei Westerstede gesperrt

NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Keine Einigung über Neubau oder Wiederaufbau

24.01.2017

Hannover /Weener Bahn und Land haben sich noch nicht auf einen Neubau oder Wiederaufbau der Friesenbrücke einigen können. Während die Deutsche Bahn die von einem Frachtschiff zerstörte Brücke in Weener wiederaufbauen möchte, will Niedersachsen einen Neubau in besserer Ausführung, teilten Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) und der Norddeutschlandchef der Bahn, Ulrich Bischoping, am Montag mit.

Knackpunkt sind die 15 Millionen Euro Mehrkosten, die ein Neubau mit breiterer Durchfahrt kostet, der die Überführung von Schiffen der Meyer-Werft erleichtert. Ein Neubau wäre erst 2024 fertig, eine reparierte Brücke 2021. Entschieden werden soll auf einem nächsten Spitzentreffen am 20. März.

Ein Frachtschiff hatte die Bahnbrücke über die Ems am 3. Dezember 2015 gerammt, der Zugverkehr zwischen Leer und dem niederländischen Groningen ist seitdem unterbrochen. Als Favoritenlösung galt bisher eine schlichte Reparatur, die 30 Millionen Euro kosten würde. Die Meyer Werft stellte dann Überlegungen zu einem größeren Umbau in mehreren Varianten an, um eine leichtere Durchfahrt von neugebauten Kreuzfahrtschiffen der Werft zu ermöglichen.

Um weiteren Zeitverzug zu verhindern, setzt die Deutsche Bahn die Planung für eine Reparatur der Brücke fort, betonte Bischoping. Da die Versicherung der Reederei lediglich 4 Millionen Euro des Schadens abdeckt, hatte die Bahn sich zur Übernahme der übrigen 26 Millionen Euro für eine Reparatur bereiterklärt.

Falls die Entscheidung für einen 15 Millionen Euro teureren Neubau fällt, kämen als Geldgeber Kommunen und Unternehmen der Region sowie die Niederlande in den Blick, sagte der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann (CDU).

Geprüft werden müsse auch die Wirtschaftlichkeit eines aufwendigen Neubaus, bislang pendelten nur schwach genutzte Regionalzüge im Stundentakt über die Strecke, Güterverkehr gibt es nicht. Überlegungen, wie von den Niederlanden gefordert auch Fernzüge auf der Verbindung einzusetzen, gebe es nicht, betonte Minister Lies.

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