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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Medizin: Kinder im Notfall besser versorgt

20.01.2016
NWZonline.de NWZonline 2016-01-20T05:08:01Z 280 158

Medizin:
Kinder im Notfall besser versorgt

Oldenburger Land Für Eltern aus der Region gibt es ein deutlich erweitertes medizinisches Angebot, wenn ihre Kinder eine dringende medizinische Behandlung benötigen.

Konnte der kinder- und jugendärztliche Bereitschaftsdienst der Oldenburger Kassenärzte bisher nur am Mittwochnachmittag, am Wochenende und an Feiertagen erreicht werden, so gibt es ab sofort tägliche Sprechzeiten (siehe Kasten).

Darüber hinaus wird der Zuständigkeitsbereich erweitert. Zukünftig können Patienten aus der Stadt Oldenburg und dem Landkreis Ammerland sowie den Städten und Gemeinden Hatten, Hude, Wardenburg (Land­kreis Oldenburg), Barßel, Bösel, Friesoythe, Saterland (Kreis Cloppenburg) sowie Berne, Brake, Elsfleth, Ovelgönne und Lemwerder im Landkreis Wesermarsch die Bereitschaftsdienstpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) am Klinikum Oldenburg in Anspruch nehmen.

Die Bereitschaftsdienstpraxis hat zudem neue Räume unmittelbar in der Kinderklinik am Klinikum Oldenburg bezogen. „Nicht lebensbedrohliche akute Erkrankungen und kleinere Verletzungen, mit denen man zu den nor­malen Praxisöffnungszeiten die Sprechstunde seines Kinder- und Jugendarztes oder Hausarztes auf­suchen würde, werden in der kinder- und jugendärztlichen Bereitschaftsdienstpraxis versorgt“, erläutert Christoph Höltge, Sprecher der Oldenburger Kinder- und Jugendärzte. Helmut Scherbeitz, Geschäftsführer der KVN-Bezirksstellen Olden­burg und Wilhelmshaven, verweist unterdessen auf den Charakter der Einrichtung als Praxis für kinderärztliche Notfälle: „Nicht jede Erkrankung muss unbedingt noch am gleichen Tag von einem Kinderarzt untersucht werden.“

Die Praxis kann zu den Sprechstundenzeiten grundsätzlich ohne Voranmeldung aufgesucht oder un­ter der Telefonnummer (04 41) 403-2535 angerufen werden. Beim Verdacht einer schweren ansteckenden Erkrankung sollte eine telefonische Anmeldung erfolgen.

Bei lebensbedrohlichen Symptomen, beispielweise Bewusstlosigkeit und Krampfanfällen, ist der Rettungsdienst unter der Telefonnummer 112 zu verständigen.