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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Kosten und Zeit liegen voll im Plan

06.08.2011

WILHELMSHAVEN „Wir sind in die Jahre gekommen“, stellt Dr. Harald Groth, Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt im Bezirk Weser-Ems fest. Und meint nicht nur sich und seinen Stellvertreter Dr. Lothar Knippert, sondern auch das Pauline-Ahlsdorff-Haus, in dem beide sich gestern nach dem Fortschritt der laufenden Baumaßnahmen erkundigten.

Nach 35 Jahren entspricht die Altenwohnanlage nicht mehr den Bedürfnissen. Sieben Millionen Euro investiert die Awo, um das zu ändern. Ende vergangenen Jahres wurde mit dem Umbau begonnen. Insgesamt werden sich die Arbeiten über drei Jahre hinziehen. Gebaut wird im vollen Betrieb bei einem nach Angaben von Einrichtungsleiter Uwe Wessels – zu 99 Prozent belegten Haus. Das stellt für Mitarbeiter, Bewohner und Angehörige eine Belastung dar – ist aber auch für die Baufirmen eine Herausforderung, wie Architekt Raimund Exner betont. Bislang konnten alle Klippen genommen werden. Die Arbeiten lägen sowohl im Zeit- wie im Kostenplan.

Erster der vier Bauabschnitte ist das „Haus Wilhelmshaven“, das um ein Staffelgeschoss erhöht wird. Anfang des kommenden Jahres soll das zur Weserstraße gelegene Gebäude fertig sein Bislang bietet das Haus, in dem die Gerontopsychiatrische Abteilung angesiedelt ist, 66 Plätze, künftig sollen es 90 sein. Die Nachfrage nach Pflegeplätzen für Alzheimer- und andere Demenzerkrankte

Im Mittelpunkt steht aber nicht die Schaffung zusätzlicher Plätze, sondern die Absicht, mehr Komfort und bessere Betreuungs- und Pflegebedingungen zu schaffen.

So erhalten nicht nur im neuen Obergeschoss alle Zimmer ein eigenes Bad. Auch im Erdgeschoss nehmen die Zeiten ein Ende, in denen sich die Bewohner von jeweils zwei Doppelzimmern ein Badezimmer teilen mussten. Darüber freuen sich nicht nur die Bewohner. Das Belegungsmanagement werde dadurch wesentlich erleichtert, berichtet Uwe Wessels.

Wesentliche Neuerung wird die Pflegeoase mit drei separaten Doppelzimmern werden. Mit diesem Konzept, das auch das Pflegeheim Sanderbusch beim Nordwestkrankenhaus verfolgt, soll den Bedürfnissen von bettlägerigen Schwerstdemenzerkrankten Rechnung getragen werden.

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