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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Unfall: Kran hebt Brückenteil heraus

09.12.2015

Weener Etwas später als erwartet ist Dienstagmorgen der Schwimmkran „Triton“ der Bergungsfirma Wagenborg bei der Friesenbrücke im ostfriesischen Weener eingetroffen. Das niederländische Unternehmen hat damit begonnen, die Brückenteile zu bergen. Die Bergung soll in möglichst großen Teilen erfolgen. Wie berichtet war der Frachter „Emsmoon“ am Donnerstagabend gegen die Eisenbahnbrücke gefahren und hatte das Bauwerk dabei völlig zerstört.

Die Arbeiten werden voraussichtlich noch bis Freitag andauern. Vorgesehen ist, dass die westliche Durchfahrt nach der vollständigen Räumung auch von Seeschiffen wieder genutzt werden kann. Binnenschiffe mit niedrigen Aufbauten können schon jetzt passieren.

Nach Angaben von Dr. Katja Paulke, Sprecherin der Auricher Staatsanwaltschaft, gibt es bei den Ermittlungen derzeit noch keine neuen Erkenntnisse zur Unfallursache. „Die Auswertung der Rekorder dauert noch an“, so Paulke. Wie berichtet wird wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs gegen den 53 Jahre alten russischen Kapitän und den 57 Jahre alten Lotsen ermittelt. Bei der Online-Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn finden Fahrgäste derweil keinen Hinweis darauf, dass es keine Bahnverbindung zwischen Leer und Groningen mehr gibt und stattdessen Busse eingesetzt werden. „Der Betreiber auf der Strecke ist Arriva. Solange wir von dort keine offizielle Information über den Ausfall der Züge auf der Strecke bekommen, können wir die Angaben in der Online-Fahrplanauskunft nicht ändern“, sagte eine Bahnsprecherin. Die Aktualisierung des Online-Fahrplans soll am Donnerstag erfolgen.

In Sachen Brückenneubau sind die Bahnsprecher mit ihren Formulierungen offenbar etwas vorsichtiger geworden. Man gehe zwar weiterhin von einem Totalschaden aus. Ob die Brücke neu gebaut werden muss oder doch noch repariert werden kann, könne man erst sagen, wenn ein Ergebnis der Untersuchungen vorliege.

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