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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Tagung: Sperrwerk-Test im Sommer mit Spannung erwartet

15.02.2020

Leer Nach fünf Jahren haben Umweltexperten eine positive Zwischenbilanz des Masterplans Ems 2050 gezogen. Seit 2015 sei vieles auf den Weg gebracht worden und sie sei optimistisch, dass das Hauptproblem der Verschlickung gelöst werden könne, sagte die Gewässer-Expertin des WWF, Beatrice Claus, in Leer. Dort tagten am Freitag rund 160 Experten aus verschiedenen Ländern, um über die Vereinbarkeit von wirtschaftlicher Nutzung und Naturschutzbelangen im Mündungsbereich von Flüssen zu diskutieren.

Große Hoffnungen richten Umweltschützer dabei auf einen für den Sommer geplanten Test zur Gezeitensteuerung mit dem Emssperrwerk in Gandersum (Kreis Leer). Das Sperrwerk solle dazu benutzt werden, das Problem der Verschlickung der Ems zu lösen. „Entscheidend ist die Sanierung des Schlick- und damit des Sauerstoffhaushalts der Ems“, erläuterte Claus.

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Bei dem Thema habe es in der Vergangenheit Verzögerungen gegeben. Aber aus dem Versuch im Sommer ließen sich Rückschlüsse ziehen, wie wirksam die Tidesteuerung mit Hilfe des Sperrwerks Gandersum erfolgen kann. Ursprünglich wurde das Emssperrwerk vor rund 20 Jahren zum Hochwasserschutz und für die Überführung der Kreuzfahrtschiffe der Meyer Werft aus Papenburg gebaut. Das Problem besteht darin, dass mit jeder Flut mehr Schlick in die Ems gedrückt als bei Ebbe wieder heraustransportiert wird. Der Schlick muss ausgebaggert werden.

Im Frühjahr 2015 hatten sich Bund, Land, die Landkreise Emsland und Leer, die Stadt Emden sowie drei Umweltverbände und die Meyer Werft für den Masterplan Ems 2050 zusammengeschlossen. Vorbild seien die Renaturierungsmaßnahmen an der Schelde in Belgien gewesen, erklärte Claus. Dort sei es gelungen, alles in einem Konzept zusammenzubringen.

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