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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Mandantengeld veruntreut: Rechtsanwalt muss in Haft

15.05.2013

Wilhelmshaven /Oldenburg Wegen Untreue hat eine Berufungskammer des Oldenburger Landgerichtes am Dienstag einen 49 Jahre alten, ehemaligen Rechtsanwalt aus Wilhelmshaven zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt. Damit bestätigte das Gericht ein früheres Urteil des Amtsgerichtes in Wilhelmshaven, was den Schuldspruch angeht. Lediglich die Höhe der Strafe wurde um ein halbes Jahr reduziert.

Auch wenn die Strafe reduziert wurde, hat der Anwalt sein Ziel nicht erreicht. Er wollte nicht ins Gefängnis und hatte auf eine Bewährungsstrafe plädiert. Doch das kam für das Landgericht nicht in Frage. Nach Überzeugung der Richter hat der Angeklagte Mandantengelder veruntreut. Das war nicht das erste Mal so gewesen. Bereits im Jahr 2010 war der 49-Jährige wegen Untreue in 25 besonders schweren Fällen zu 17 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Insgesamt soll der Angeklagte Mandantengelder in Höhe von rund 100 000 Euro veruntreut haben. Wirtschaftliche Nöte sollen Motive für die Taten gewesen sein.

„Als Anwalt hat der Angeklagte die besondere Vertrauensstellung in besonderer Weise missbraucht“, sagte die Anklagevertreterin. Sie hatte zweieinhalb Jahre Gefängnis für den 49-Jährigen gefordert.

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