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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Masse der Meeresmoleküle messen

10.09.2010

OLDENBURG Es ist das leistungsstärkste Gerät seiner Art, das es in Deutschland, wenn nicht gar weltweit gibt, und seit Donnerstag wird es von Wissenschaftlern der Universität Oldenburg genutzt. Die Max-Planck-Forschungsgruppe „Marine Geochemie“ hat ein Riesen-Massenspektrometer in Betrieb genommen.

Mit dem Gerät, das die Masse von Molekülen auf kleinste Teilchen exakt bestimmen kann, wollen die Forscher klären, „wie bestimmte Umsetzungsprozesse von organischem Material in den Meeren ablaufen“, sagte der Leiter der Max-Planck-Gruppe, Dr. Thorsten Dittmar.

Für das vier Tonnen schwere und drei Meter Lange Spektrometer wurde am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) ein Labortrakt neu eingerichtet. Kern des Kolosses ist ein Magnet, der 300 000-mal stärker ist als das Erdmagnetfeld in Deutschland. Das von dem Gerät erzeugte Magnetfeld bleibe allerdings auf ein kleines Volumen – etwa von er Größe einer Getränkedose – beschränkt, sagt Dittmar.

Die Anschaffungskosten von 2,1 Millionen Euro teilen sich das Land Niedersachsen und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Weltweit gibt es den Angaben zufolge nur vier vergleichbare Geräte, die allerdings nicht in der Meeresforschung eingesetzt werden.

Professor Dr. Jürgen Rullkötter, der Direktor des ICBM, freut sich über die Anschaffung: „Mit dem neuen Massenspektrometer stärken wir nicht nur den Forschungsstandort Oldenburg, sondern setzen auch international Maßstäbe für Projekte, die eine Vielzahl renommierter Forscher aus aller Welt nach Oldenburg locken werden“.

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