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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Starker Anstieg In Hansestadt: Mehr Abtreibungen in Niedersachsen und Bremen

15.09.2020

Hannover /Bremen Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Niedersachsen und Bremen steigt an. Im zweiten Quartal 2020 ließen in Niedersachsen rund 1.900 Frauen einen Abbruch vornehmen, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden bekanntgab. Das waren 5,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In Bremen gab es 570 gemeldete Abtreibungen – ein Anstieg um 12,6 Prozent. Danach haben die Schwangerschaftsabbrüche in beiden Ländern stärker zugenommen als im Bundesdurchschnitt.

Die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland lag im zweiten Quartal 2020 mit insgesamt rund 25.100 gemeldeten Fällen um 2,8 Prozent höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Wie das Amt weiter mitteilte, sind in diesem Ergebnis im geringen Umfang nachträglich gemeldete Daten aus dem ersten Quartal 2020 enthalten, da aufgrund der Corona-Pandemie nicht alle auskunftspflichtigen Arztpraxen und Krankenhäuser ihre Daten fristgerecht weitergegeben hatten. Unter Berücksichtigung dieses Effektes liege die Zunahme um etwa 0,5 Prozentpunkte niedriger.

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Rund 70 Prozent der Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch ausführen ließen, waren den Angaben zufolge zwischen 18 und 34 Jahren alt, 19 Prozent zwischen 35 und 39 Jahren. Acht Prozent der Frauen waren 40 Jahre alt und älter, drei Prozent jünger als 18 Jahre. Rund 41 Prozent hatten vor dem Schwangerschaftsabbruch noch kein Kind zur Welt gebracht. 96 Prozent der gemeldeten Schwangerschaftsabbrüche wurden nach der sogenannten Beratungsregelung vorgenommen. Eine medizinische Indikation oder ein Sexualdelikt war in den übrigen vier Prozent der Fälle die Begründung für den Abbruch.

NWZonline.de/gesundheit
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