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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Senioren: Mehr Geld für Wohnraum gefordert

06.02.2015

Im Nordwesten Senioren in Ballungsräumen sollen nach Vorstellungen der IG BAU bis zu 5000 Euro staatliche Umzugsprämie für den Wechsel in kleinere Wohnungen bekommen können. „Viele Senioren sitzen im Alter in ihren großen Wohnungen fest, viele Familien müssen dagegen in viel zu kleinen Wohnungen wohnen. Diesen Missstand müssen wir beheben“, sagte Gewerkschaftschef Robert Feiger der „Bild“-Zeitung.

Der Chef des Sozialverbands SoVD, Adolf Bauer (Bad Zwischenahn), zeigte sich am Donnerstag jedoch skeptisch: „Jede neue Idee hat eine Chance verdient. Ob allein dieser Vorschlag die Wohnproblematik löst, halte ich für fraglich“, sagte er dieser Zeitung.

Gewerkschaftschef Feiger hatte gefordert, dass der Staat helfen müsse, da oft schon der Umzug eine zu große Hürde sei – „sowohl finanziell als auch organisatorisch“. Dass 5000 Euro, die zudem nur das Maximum bilden sollen, ausreichen, bezweifelt Bauer. Ein Umzug könne im Alter schnell zur Kostenfalle werden. „Ich denke da zum Beispiel an die Baukosten, um den neuen Wohnraum barrierefrei zu gestalten“, sagte Bauer.

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Auch Stefan Könner, Geschäftsführer der Oldenburger Bau- und Wohngesellschaft GSG, hat Zweifel. Zwar sei „jede Idee willkommen, die die Lage verbessert“, doch eine Umzugsprämie sei schwer umzusetzen. „Man muss sich fragen, ob das Geld nicht besser in den Wohnungsbau investiert werden sollte.“ Diese Meinung teilt auch Bauer. „Insgesamt herrscht ein enormer Mangel an altersgerechten Wohnungen.“

Laut Könner käme vor allem in Oldenburg ein weiteres Problem hinzu. In der Stadt gebe es einen hohen Anteil an Wohneigentum. Ein entsprechender Wohnungstausch würde großen organisatorischen Aufwand bedeuten – zumal viele Menschen emotional an ihre Wohnungen gebunden seien. „Da hängen ganze Lebensgeschichten dran.“

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