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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Landwirtschaft: Meyer rückt Tiere in Mittelpunkt

11.04.2014

Quickborn Die Schweinehaltung in Niedersachsen muss nach Ansicht von Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) mehr den Bedürfnissen der Tiere angepasst werden. „Auch in konventioneller Tierhaltung sind Fortschritte beim Tierschutz möglich“, sagte Meyer am Donnerstag in Quickborn (Landkreis Lüchow-Dannenberg) beim Besuch eines Neulandhofes. So sei der Verzicht auf das Abschneiden der Schweineschwänze beispielhaft, sagte der Landwirtschaftsminister.

Der von Meyer besuchte Betrieb mit 700 Mastschweinen gehört zu dem vom Deutschen Tierschutzbund geförderten Neuland-Programm. Das Siegel des Vereins soll artgerechte Haltung garantieren. So setzt der Hof auf Stroh als Einstreu und Ablenkungsmethode, um das Schwanzbeißen zu verhindern.

Mit dem Tierschutzplan der Landesregierung und Prämien aus EU-Mitteln sollen die Bedingungen für Schweine und auch Legehennen verbessert werden. „Ich finde, es ist gerecht, einen solchen Mehraufwand zu honorieren“, sagte Meyer. So sollen im Kerngebiet der Schweine- und Legehennenhaltung 20 Prozent mehr Platz angeboten werden als rechtlich mindestens vorgeschrieben. In der Förderperiode bis 2020 habe das Ministerium dafür 28 Millionen Euro aus dem ELER-Fonds der EU eingeplant.

„Wir passen dabei die Haltungsmethoden dem Tier an und nicht das Tier den Haltungsmethoden“, sagte Neuland-Bundesgeschäftsführer Jochen Dettmer. Träger der 1988 als Verein gegründeten Unternehmensgruppe sind der Bund für Umwelt und Naturschutz, der Deutsche Tierschutzbund und die Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft.

Derzeit wirtschaften laut Dettmer rund 200 Bauernhöfe nach den Tierschutzkriterien von Neuland, der Umsatz lag 2013 bei rund 20 Millionen Euro.

Händler machtenin Deutschland 2013 einen Umsatz mit Bioprodukten von 7,6 Milliarden Euro, 7,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Nach Berechnungender Agrarmarkt Informations-Gesellschaft kamen Bio-Lebensmittel dabei auf 3,8 Prozent vom Gesamtmarkt.

Bioprodukte verkaufen sich nicht nur in Ökoläden, knapp die Hälfte wird in Supermärkten und bei Discountern umgesetzt.

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