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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

WIRTSCHAFT: Milchboykott: Molkereien in Nordwesten spüren den Lieferstopp

28.05.2008

GRO?EFEHN /WIEFELSTEDE /BREMEN Am zweiten Tag des

bundesweiten Milchboykotts bekommen Molkereien im Nordwesten den

Lieferstopp der Milchbauern zunehmend zu spüren. Wie die Molkerei

Ammerland in Wiefelstede als einer der größten Milchverarbeiter

Niedersachsens am Mittwoch mitteilte, sei die Anlieferung um zehn

Prozent gesunken. Am Dienstag hätte die bestreikte Menge nur ein

Prozent ausgemacht, sagte Sprecher Lars Schildwach. „Unsere eigene

Lieferfähigkeit ist aber noch nicht gefährdet, dafür müsste noch

deutlich mehr bestreikt werden.“

Wo die kritische Grenze liege, wollte Schildwach nicht sagen.

„Bisher gibt es keine Notwendigkeit, zu reagieren.“ Die Molkerei habe

aber Pläne, mit denen einem wachsenden Erfolg des Boykotts begegnet

werden könne. Die seien aber eingeschränkt, weil sich die Milch nur

begrenzt lagern ließe.

Die Nordmilch AG aus Bremen - das nach eigenen Angaben größte

milchwirtschaftliche Unternehmen Deutschlands - teilte am

Mittwochnachmittag mit, dass je nach Region „aktuell zwischen drei

und 20 Prozent weniger Milch“ angeliefert werde. Die Produktion sei

„im begrenzten Umfang beeinträchtigt“. Wie sich die Situation in den

nächsten Tagen entwickele, sei „derzeit schwer einzuschätzen“.

Wie der stellvertretende Landesvorsitzende des Bundesverbandes

Deutscher Milchviehhalter (BDM), Ludwig Soeken, in Großefehn (Kreis

Aurich) berichtete, unterstützen immer mehr Landwirte den Boykott.

„Auch diejenigen, die anfangs noch zögerlich waren, ziehen nun mit“,

sagte Soeken angesichts der ersten Erfolgsmeldungen. In der Gemeinde

Südbrookmerland in Aurich etwa beteiligten sich 31 Betriebe. Nur

sechs machten nicht mit, acht seien noch unentschlossen. Zahlen für

ganz Niedersachsen wolle der BDM am Donnerstag bekanntgeben.

Mit ihrem Boykott wollen die Milchbauern Abnahmepreise von 40

anstatt der aktuellen knappen 30 Cent durchsetzen. Die Landwirte

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klagen, sie seien das schwächste Glied in der marktwirtschaftlichen

Kette und bekämen den Preis für ihre Milch diktiert.

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