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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Kulturschatz Bauernhof: Monumentendienst stellt Weichen

11.06.2016

Oldenburger Land Viel Licht und wenig Schatten – diese erfreuliche Bilanz konnte Walter Theuerkauf, Vorsitzender des Vorstandes der „Stiftung Kulturschatz Bauernhof“, anlässlich der Kuratoriumssitzung des Stiftung Kulturschatz Bauernhof auf „Gut Horn“ in Gristede ziehen. Teil der Stiftung ist der Monumentendienst, der Besitzern historisch wertvoller und denkmalgeschützter Gebäude im gesamten Nordwesten dabei hilft, ihre Häuser zu erhalten.

Über eine Mitgliedschaft erwerben sich Privatpersonen oder Kommunen das Anrecht auf Beratung und Unterstützung. 1419 Mitglieder habe der Dienst Ende vergangenen Jahres gehabt, sagte Theuerkauf stolz. Nicht ohne Grund: Die Zahl konnte, wie bereits in den Vorjahren, erneut gesteigert werden. Nicht zuletzt sei das ein Beweis dafür, dass das „Preis-Leistungs-Verhältnis bei uns stimmt“, sagte Theuerkauf. Den guten Ruf, den sich die Institution über die Jahre erarbeitet habe, habe man im vergangenen Jahr auch bei Kommunen und dem Land Niedersachsen festigen können.

Mit besonderem Stolz verkündete Prof. Dr. Uwe Meiners, geschäftsführendes Vorstandsmitglied, dass es ein Projekt des Monumentendienstes sogar zum Paradebeispiel gebracht habe. Nämlich die Sanierung des Ende der 1980er-Jahre außer Betrieb genommenen Stellwerkgebäudes mitsamt Wasserturm in Ahlhorn (Gemeinde Großenkneten, Landkreis Oldenburg). Drohte das Haus aus den 1930er-Jahren vor einiger Zeit noch zu verfallen, ist es mittlerweile zu neuem Leben erweckt worden. „Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat das Gebäude als Vorzeigebeispiel für das Land Niedersachsen anlässlich des Tags des offenen Denkmals erklärt“, sagte Meiners. In der zweiten Jahreshälfte will der Monumentendienst in das Gebäude einziehen. Er wird dort Büroräume unterhalten. Auch in Leer (Ostfriesland) steht für das Büro des Monumentendienstes ein Umzug bevor. Ein Büro in einem historischen Steinhaus, neben dem diensteigenen Materiallager für historische Baustoffe, wartet auf Bezug.

Rund 298 000 Euro habe man für die Sanierung in Ahlhorn zur Verfügung, sagte Meiners. Ob das letztlich reichen werde, sei derzeit jedoch schwer zu sagen. Die Deutsche Bahn beteilige sich mit 50 000 Euro an dem Projekt. Das Land Niedersachsen stelle insgesamt 55 000 Euro für die Sanierung zur Verfügung, sagte Meiners.

Tobias Schwerdtfeger Leitung / Regionalredaktion
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