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Umwelt: Niedersachsens Böden auf Prüfstand

24.07.2015

Hannover Die Böden im Umfeld der niedersächsischen Erdgasförderstellen werden ab Ende Juli auf mögliche Schadstoffe untersucht. Zunächst würden 200 der insgesamt 455 Förderplätze von Experten unter die Lupe genommen, teilten das Umwelt- und das Wirtschaftsministerium am Donnerstag in Hannover mit. Beide Ministerien teilen sich auch die Kosten von rund 1,8 Millionen Euro.

„Das Vertrauen der Bevölkerung in die Sicherheit der Rohstoffgewinnung in Niedersachsen können wir nur durch konsequentes und transparentes Handeln gewinnen“, sagte Wirtschaftsminister Olaf Lies (Sande, SPD). Sollte es bislang zu Bodenverunreinigungen gekommen sein, müssten die Schäden auf Kosten der Verursacher beseitigt werden.

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Die erste Untersuchung durch einen externen Gutachter ist für den 27. Juli in Bothel (Landkreis Rotenburg/Wümme) geplant. Die anschließenden Labortests erstrecken sich unter anderem auf Belastungen durch Schwermetalle, Kohlenwasserstoffe und Dioxine.

„Gefahren für die menschliche Gesundheit und die Umwelt müssen ausgeschlossen werden“, betonte Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne). Von den Ergebnissen der Untersuchungen hänge ab, ob künftig weitere Maßnahmen zum Schutz von Mensch und Umwelt erforderlich seien, so der Politiker.

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