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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Zeuge im Stolberg-Prozess selbst angeklagt

07.09.2017

Bremen /Oldenburg Im Wirtschaftsstrafprozess gegen Ex-Beluga-Chef Niels Stolberg und drei seiner früheren Mitarbeiter geht die Beweisaufnahme weiter. Das Landgericht Bremen will den ehemaligen Steuerberater Stolbergs als Zeugen laden. Für den seit Januar 2016 laufenden Prozess gibt es neue Verhandlungstermine bis November.

Unklar ist, ob der Steuerberater aussagen oder von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch machen wird, denn er ist selbst vor dem Landgericht im Zusammenhang mit Beluga wegen mutmaßlicher Beihilfe zum Kreditbetrug angeklagt. Der Mann gilt als eine Schlüsselfigur. Stolbergs Verteidiger Bernd Groß verspricht sich von ihm weitere Aufklärung über das komplexe Finanzierungssystem für den Neubau von Beluga-Schiffen.

Die Wirtschaftsstrafkammer will auch entscheiden, ob außer Stolberg alle Angeklagten an jedem Verhandlungstag erscheinen müssen, oder erneut eine Teilbeurlaubung möglich ist. In dem Prozess geht es seit über 50 Verhandlungstagen um Kreditbetrug, Betrug, Untreue und Bilanzfälschung. Das Gericht schlug für den schwer erkrankten, in Oldenburg lebenden Stolberg (56) eine Haftstrafe von bis zu drei Jahren und neun Monaten vor. Das lehnte die Verteidigung als „völlig überzogen“ ab. Die drei Mitangeklagten müssen mit Bewährungsstrafen von maximal einem Jahr und zehn Monaten rechnen.


Lesen Sie ein Spezial unter   www.nwzonline.de/beluga-krise 
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