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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Nordfrost verklagt das Land wegen Jade-Weser-Port

15.01.2014

Wilhelmshaven Der Inhaber der Nordfrost-Gruppe, Horst Bartels, hat Klage gegen die landeseigene Jade-Weser-Port (JWP) Logistic Zone GmbH & Co. KG beim Landgericht Oldenburg eingereicht. Ziel sei die Anpassung des Erbbaupachtvertrages für das 20 Hektar große Areal in der Logistikzone am Containerhafen in Wilhelmshaven, auf dem Bartels den Nordfrost Seehafen-Terminal errichtet hat. Bartels kündigte eine weitere Klage gegen Hafenbetreiber Eurogate an.

Nordfrost muss laut Vertrag 720 000 Euro Erbpacht im Jahr zahlen. „Der Betrag ist nur gerechtfertigt, wenn am Jade-Weser-Port auch Hafenbetrieb stattfindet“, sagt er. Davon könne man aber nicht sprechen. Das Umschlagvolumen am Eurogate Container Terminal sei weit von den fürs erste Betriebsjahr zugesagten 700 000 Standardcontainern entfernt. Überwiegend würden Leercontainer hin- und hergefahren.

Der Nordfrost Seehafen-Terminal, in den Bartels 46 Millionen Euro investiert hat, sei zwar gut belegt, könne aber nicht vom Hafen profitieren. Ohne Leben im Hafen sei das Grundstück wertlos. Bartels pocht darauf, dass der Erbaupachtzins ausgesetzt wird, bis der Hafen läuft. Bislang habe das Land ihm lediglich angeboten, die Pacht für ein Jahr zu erlassen. Das sei nicht akzeptabel. „Auf 40 Jahre gesehen – so lange läuft der Betreibervertrag mit Eurogate – beträgt mein Schaden an die 30 Millionen Euro.“

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Nordfrost | Landgericht Oldenburg | Eurogate

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