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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

„Nordwest-Award“ geht an die European Medical School

01.04.2011

IM NORDWESTEN Der 5. „Nordwest-Award“ geht nach Oldenburg: Auf dem ehemaligen Oldenburger Fliegerhorst kürte die Jury am Donnerstagabend das Zukunftsprojekt European Medical School. Dabei geht es um die geplante medizinische Fakultät, die auf der Gründung der European Medical School Oldenburg/Groningen mit einem gemeinsamen Studienangebot Humanmedizin an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der Rijksuniversiteit Groningen beruht.

Mit dem Aufbau eines in Deutschland einzigartigen europäischen, grenzübergreifenden Medizinstudiengangs werde dieses Projekt mit seinen Angeboten die gesamte Nordwest-Region bereichern, erklärte der Präsident des Bremer Senats und 2. Jury-Vorsitzender, Jens Böhrnsen.

Darüber hinaus, so Böhrnsen, würden junge Menschen auch aus anderen Teilen Deutschlands oder aus dem Ausland angelockt, wodurch die Lücke in der medizinischen Ausbildung im Nordwesten wieder ein Stück geschlossen werde. Böhrnsen bezeichnete die European Medical School als einen „Ausweis der besonderen Kreativität und Innovationskraft unserer Region“.

Dr. Stephan-Andreas Kaulvers, Vorstands-Vorsitzender der Bremer Landesbank, ging auf den Wettbewerb und die Arbeit der Juroren ein: „Es war ein hartes Stück Arbeit, das wir Ihnen zugemutet haben, denn in diesem Jahr sind 249 Bewerbungen eingegangen – damit haben wir die Bewerberzahl der Vorjahre nahezu verdoppelt.“

Die Bewerberzahl und die Vielfalt der Projekte beeindruckten auch Niedersachsens Ministerpräsidenten und Jury-Vorsitzenden David McAllister: „Die Auswahl der Finalisten ist uns alles andere als leicht gefallen. Die Bewerber haben gezeigt, welch große Stärke und Dynamik die Nordwest-Region hat. Die Menschen bei uns im Nordwesten sind innovativ und verbinden frisches Denken mit mutigem Handeln.“

Ins Finale hatten es neben der European Medical School vier weitere Bewerber geschafft. Alle fünf Projekte hätten sich, so Kaulvers, in „hervorragender Weise um die regionale Entwicklung und Identifikation des Nordwestens verdient gemacht“.

Weitere Finalisten waren: Die Akademien „Qualität der Lebensmittelproduktion“ und „Pferdemanagement“ der Universität Vechta, das Klimahaus Bremerhaven 8° Ost, „Mick – Mädchen kicken mit“ – Integration durch Sport und Bildung e.V. (Oldenburg), „Plattsounds – de plattdüütsche Bandcontest“, initiiert durch die Landschaften.

Den mit 30.000 Euro dotierten Preis nahmen entgegen: Prof. Dr. Reto Weiler, Direktor des Forschungszentrums Neurosensorik der Uni Oldenburg und Rektor des Hanse-Wissenschaftskollegs, Prof. Dr. Birger Kollmeier, Hörforscher und Sprecher des internationalen Graduiertenkollegs Neurosensorik der Uni Oldenburg und der Rijksuniversiteit Groningen, Prof. Dr. Hans-Rudolf Raab, Direktor der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Oldenburg, und Prof. Dr. Djordje Lazovic, Direktor der Klinik für Orthopädie und spezielle Orthopädische Chirurgie am Pius Hospital Oldenburg.

Norbert Wahn
Redakteur
Politikredaktion
Tel:
0441 9988 2097

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