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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

NWZ-Altgesellschafterin Gertrud Köser gestorben

25.10.2005

[SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPI OLDENBURG/RS - Wer sie persönlich kannte, war von ihrem freundlichen und gewinnenden Wesen gleich beeindruckt. Ihr jahrzehntelanges vielseitiges soziales Engagement entsprang ihrer christlichen Grundeinstellung, die durch persönliche Bescheidenheit geprägt war: Gertrud Köser, Altgesellschafterin der Nordwest-Zeitung, starb am Dienstag, dem 18. Oktober 2005, im Alter von 90 Jahren nach längerer Krankheit. Gestern wurde sie im engsten Familienkreise beigesetzt.

Gertrud Köser war die ältere Tochter des NWZ-Gründers Fritz Bock. Ihre jüngere Schwester Ingrid Maevert war am 1. Februar 1999 gestorben. Die beiden Töchter Gertrud Köser und Ingrid Maevert hatten nach dem Tode von Margarethe Bock, verwitwete Ehefrau des NWZ-Gründers, je zur Hälfte die Anteile am Zeitungsverlag geerbt. Sie übernahmen damit die Verpflichtung, das Unternehmen wirtschaftlich gesund zu erhalten und erfolgreich weiterzuentwickeln sowie die Unabhängigkeit der NWZ-Gruppe als Familienunternehmen zu bewahren.

Vor zehn Jahren bestellten Gertrud Köser und Ingrid Maevert das Haus und übertrugen ihre Anteile des mittlerweile zur Unternehmensgruppe ausgebauten Verlages an ihre jeweiligen Kinder und Enkelkinder.

Gertrud Köser war mit dem Amtsgerichtsrat Walter Köser verheiratet, der jedoch bereits früh verstarb. Ihren Mann begleitete sie zu seinen beruflichen Stationen in Verden, Stade und später nach Oldenburg. Der Ehe entstammen die Kinder Reinhard, Helmut und Margrit. Gertrud Köser, die ihren Schulabschluss auf einem Internat absolvierte, fand, nachdem die Kinder aus dem Hause waren, ihre neue Lebensaufgabe als Lehrerin, zuletzt an der Oldenburger Grundschule am Schramperweg in Bloherfelde.

Einer breiteren Öffentlichkeit wurde sie als Kirchenälteste und stellvertretende Vorsitzende im Gemeindekirchenrat Eversten bekannt. Besonders engagierte sie sich im so genannten Besuchskreis, der neu Zugezogenen und vor allem Kranken Beistand und tätige Hilfe leistete. Ihre Bereitschaft, Menschen zu helfen, dokumentiert sich ebenfalls in der Mitarbeit der Aktion „Freund auf Zeit“, der Hilfe für Menschen lehrt und vermittelt.

Gertrud Kösers Neigung galt auch der Kunst, die sie mit mehreren Mitgliedschaften in Kunstvereinigungen unterstützte. Auch der Musik war sie zeitlebens zugetan. Konzerte besuchte sie, wenn es ihr eben möglich war.

Mit den Söhnen Reinhard, Helmut und Tochter Margrit sowie Enkeln und Urenkelin trauern die Mitarbeiter der Nordwest-Zeitung um Gertrud Köser.

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