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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

20. Unternehmertag: Regional statt Chia-Samen

25.10.2019

Oldenburg Was bedeuten die „Food-Trends der Zukunft“ für die hiesige Landwirtschaft? Darüber, aber auch über Tierwohl, Ethik und mehr Bildermacht sprachen rund 700 Gäste am Donnerstag in den Weser-Ems-Hallen. Mehrere Vortragende gaben auf dem 20. Unternehmertag der Landwirtschaftskammer Niedersachsen dazu die Impulse – und die waren mitunter durchaus kontrovers.

„Super-Food aus anderen Teilen der Welt brauchen wir nicht“, betonte Gerhard Schwetje, Präsident der Landwirtschaftskammer. Leinsamen hätten die gleichen Effekt wie Chia-Samen aus Mexiko. „Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist mit landwirtschaftlichen Produkten aus Niedersachsen möglich“, ist Schwetje sich sicher. Man müsse den Konsumenten dies nur deutlich machen und, zum Beispiel durch eindeutige Label, auch deutlich machen, was „heimische Ware“ sei.

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Dennoch müssten sich Landwirte den gesellschaftlichen Trends in Sachen Ernährung, sei es Veganismus oder Regionalität, stellen. Der Fleischkonsum und die Produktion „wird in Deutschland auch künftig nicht mehr steigen“, betonte Hubertus Paetow, Landwirt und Präsident der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft. Dennoch sollte genau geguckt werden, auf welchen Trend man aufspringe und auf welchen nicht.

Landwirtschaft könne aber auf Herausforderungen nur reagieren, wenn die Politik verlässliche Rahmenbedingungen schaffe. Und, das betonte Christian Dürnberger aus Wien, der zur Ethik der Mensch-Tier-Beziehung forscht: Zum Fortschritt in der Landwirtschaft gehöre auch, sich selbst kritisch zu hinterfragen.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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