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Aktualisiert vor 2 Minuten.

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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Dank „Inga“ zurück ins Berufsleben

13.04.2018

Oldenburg Der Schock sitzt für die meisten Menschen tief, wenn sie arbeitslos werden. Das gelte besonders für diejenigen, die lange bei demselben Unternehmen tätig waren, sagt Beate Folkers, Teamleiterin für „Interne Ganzheitliche Integrationsberatung“ (Inga) der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven. Um so wichtiger ist es daher, seine eigenen Stärken zu erkennen und diese für sich zu nutzen.

Das Ziel der Arbeitsagentur ist es, Langzeitarbeitslosigkeit (ein Jahr und länger) zu vermeiden. Zu diesem Zweck bietet sie unter anderem mit dem Team „Inga“ eine Unterstützung an. Denn trotz der Debatte über den Fachkräftemangel in Deutschland gibt es weiterhin arbeitslose Frauen und Männer, für die die Stellensuche schwierig ist. Die Unterstützung richtet sich daher an diejenigen, die mit ihrer Berufserfahrung, ihrer Berufsausbildung oder ihren gesundheitlichen Einschränkungen voraussichtlich nicht unmittelbar einen neuen Arbeitsplatz finden und mehr Begleitung bei der (Neu-)Orientierung und Stellenrecherche brauchen. Das 16-köpfige Inga-Team betreut im gesamten Agenturbezirk im Schnitt 900 Kundinnen und Kunden.

„Der Arbeitsmarkt ist gespalten“, sagt Christian Berndt, Bereichsleiter der Agentur. „Es gibt in einigen Berufen eine große Nachfrage nach gut qualifizierten Kräften. Bewerber, deren Kenntnisse auf dem aktuellen Stand sind, die gesund sind und sich gut präsentieren können, haben in solchen Berufen rasch drei Stellenangebote, unter denen sie wählen können.“ Dazu gehören Handwerks-, Sozial- und Gesundheitsberufe. In Berufszweigen, in denen es viele Bewerber gebe, müssten sich Arbeitslose hingegen auf eine längere Suchphase einstellen, erklärt Berndt. „Der Arbeitgeber wünscht sich natürlich die Idealbesetzung, die alle fachlichen und persönlichen Voraussetzungen erfüllt. Als Arbeitgeber muss man sich aber auch heutzutage öffnen,“ sagt der Bereichsleiter. Denn nicht jeder Bewerber könne alle Punkte erfüllen, sei aber lernwillig und motiviert sich weiterzubilden. „Wir erleben bei vielen und gerade auch bei älteren Bewerberinnen und Bewerbern einen großen Lernwillen. Hier liegt eine Chance für die Arbeitgeber, die diese Flexibilität und Motivation in ihren Betrieb nutzbar machen können“, appelliert Berndt an die Unternehmen der Region.

Was für den Arbeitgeber gilt, gilt aber auch für den Bewerber. Für zuvor langjährig Beschäftigte sei es somit wichtig, in der neuen Situation anzukommen und zu erkennen: Was bietet der Arbeitsmarkt und was biete ich dem Arbeitsmarkt? Der Schock sitze am Anfang natürlich tief, sagt Folkers. „Wir wollen aber das Negative ins Positive umkehren und neu motivieren“, erklärt die Teamleiterin, die die Stärken aus den Bewerben mithilfe von Coaching-Angeboten herauskitzeln will. „Einfühlungsvermögen, hohes Engagement, höfliches und seriöses Auftreten sind nur einige solcher Stärken, sagt Folkers. „In Kombination mit anderen Kenntnissen ergibt sich daraus womöglich das Profil, das ein Arbeitgeber sucht.“ Mit Erfolg: Im Jahr 2017 habe man so 1200 Kunden mit individuellen Unterstützungsbedarf in einen Job bekommen und somit ein abrutschen in die Langzeitarbeitslosigkeit vermieden.

Ein paar Zahlen, die die Arbeitsagentur zur Langzeitarbeitslosigkeit zur Verfügung stellt:

Ende März wurden im Agenturbezirk Oldenburg-Wilhelmshaven gut 9000 Frauen und Männer als langzeitarbeitslos bei der Arbeitsagentur bzw. den Jobcentern gezählt. 35,6 Prozent der 25 421 Arbeitslosen sind langzeitarbeitslos, d.h. sie sind ein Jahr oder länger arbeitslos gemeldet.

Gut 900 Frauen und Männer, die langzeitarbeitslos sind, wurden von der Arbeitsagentur betreut, die übrigen gut 8000 Langzeitarbeitslosen von den sieben Jobcentern im Agenturbezirk.

In der Stadt Oldenburg sind gut 2300 Frauen und Männer ein Jahr und länger arbeitslos gemeldet, das sind 37,1 Prozent der Arbeitslosen. Die Agentur für Arbeit Oldenburg betreut knapp 180 Langzeitarbeitslose. Die Zahl ist gegenüber dem Vorjahr um gut vier Prozent zurückgegangen.

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Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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